Wenige Tage nach Hausdurchsuchung: Berliner Polizei heuerte verurteilte Kinderporno-Dragqueen Jurassica Parka als Moderator für Gala an
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Die Polizei Berlin veranstaltete im Juli eine Benefizgala mit dem verurteilten Kinderporno-Straftäter Mario Olszinski alias „Jurassica Parka“ als Moderator. Kurz zuvor hatte man dessen Wohnung schon zum zweiten Mal wegen des Verdachts auf Kinderpornografie durchsucht.
Schirmherrin der Veranstaltung vom 14. Juli war die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel. Mit der Benefizgala „Gemeinsambunt“ wollte sie im Theater des Westens „mit Musik, Emotionen und klaren Botschaften ein starkes Zeichen für LSBTIQ-Rechte und gesellschaftliche Vielfalt“ setzen. Als Moderator wählte man den verurteilten Kinderporno-Straftäter Mario Olszinski.
Olszinski moderierte vor uniformiertem Polizeiorchester
Vor dem Uniform tragenden Brandenburger Polizeiorchester moderierte Olszinski die Gala als Dragqueen. Auch der ehemalige Sänger der Band Rosenstolz, Peter Plate, organisierte die Veranstaltung als Schirmherr und Intendant des Hauses mit.

Mario Olszinski (Jurassica Parka, links) moderiert die Gala, im Hintergrund das Berliner Polizeiorchester.
Der Berliner Polizeivizepräsident Marco Langner ließ auf der Veranstaltung von sich mit dem verurteilten Sexualstraftäter, gegen den seine Behörde gerade ein weiteres Ermittlungsverfahren führte, ein Foto machen. Auch Anne von Knoblauch, Queer-Beauftragte der Polizei Berlin, machte ein Foto mit ihm. Am Revers trug sie die linksextreme Progress-Pride-Fahne.

Berliner Polizeivizepräsident Marco Langner (Mitte) mit Mario Olszinski alias Jurassica Parka (links)

Gruppenfoto, unter anderem mit Peter Plate (Mitte, ehem. Rosenstolz) und der Queer-Beauftragten der Polizei Berlin, Anne von Knoblauch (ganz rechts), mit Progress-Pride-Fahne am Revers.
Kurz vor der Gala hatte die Polizei Berlin nach Angaben der Berliner Staatsanwalt die Wohnung von Mario Olszinski Anfang Juli wegen des Verdachts auf Verbreitung und Besitz von Kinderpornografie durchsucht. Zum Zeitpunkt der Veranstaltung ermittelte sie also gegen ihn. Das Verfahren dauert noch immer an.
Bereits 2023 wurde Olszinski wegen des Verbreitens von Kinderpornografie vom Amtsgericht Tiergarten verurteilt. Auch im Zuge dieses Verfahrens hatte die Polizei Berlin die Wohnung Olszinskis durchsucht.

Berlins Queer-Beauftragter Alfonso Pantisano (SPD, weißes Hemd, Mitte links) tanzt mit der Polizei Berlin.
Die Antworten auf NIUS-Anfragen, wie viel die Veranstaltung kostete, ob und wie viel Honorar Olszinski von der Polizei Berlin erhielt, warum man ihn als Moderator wählte und Fotos mit ihm machte, stehen aus.
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