Polizeigewerkschafter Heiko Teggatz warnt vor „Verrohung der Gesellschaft“ und falscher Migrationspolitik
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März und April sind traditionell die Monate, in denen Bund und Länder die Polizeilichen Kriminalitätsstatistiken (PKS) vorlegen, und ein Trend ist unverkennbar: Der Anteil von Migranten gerade an den sogenannten Rohheitsdelikten steigt signifikant.
„Ja“, sagt der Vizechef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Heiko Teggatz, bei „Schuler! Fragen, was ist“, das sei eine Entwicklung, die auch den Behörden Sorgen bereite. „Das ist zu beobachten, gerade in dem Phänomen Gewaltkriminalität und Gewalt gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Das ist so.“
„Gewalterfahrungen und eine Kultur der Gewalt in den Herkunftsländern“
Die Ursachen seien sicher vielfältig, sagt Teggatz. Gewalterfahrungen und eine Kultur der Gewalt in den Herkunftsländern könne hier ebenso eine Rolle spielen, wie ein anderes Frauenbild. Es sei vermutlich unrealistisch, dass so jemand „sein Weltbild mit der Einreise nach Deutschland oder nach Mitteleuropa komplett über den Haufen wirft und jetzt plötzlich weltoffen ist. Ich glaube, da liegt auch ein bisschen der Hase im Pfeffer, dass Menschen, die in ihren Heimatländern Probleme mit Gewalt lösen, sich schwertun, dieses Verhalten abzustellen, wenn sie hier sind.“
Für Teggatz ist klar: „Wer hier gegen Regeln verstößt, und zwar gegen solche schwerwiegenden Regeln verstößt, der hat hier auch nichts zu suchen. Da erwarte ich dann auch von der Justiz eine harte Strafe, die auf dem Fuße folgt und letztendlich in dem Herkunftsland desjenigen Straftäters auch wieder endet.“

Heiko Teggatz im Gespräch mit NIUS-Politik-Chef Ralf Schuler
„Falsche Migrationspolitik ist mitverantwortlich für solche Missstände“
Teggatz, der lange Zeit selbst als Bundespolizist im Einsatz war, sieht vor allem eine „Verrohung der Gesellschaft“, die sich inzwischen wie ein „roter Faden“ durch viele Kapitel der Kriminalstatistik zieht. Auch die wachsende Zahl von Angriffen auf Polizei und Rettungskräfte falle unter dieses Thema. So sei beispielsweise die Gewalt in Berlin-Neukölln in der Silvesternacht 2023 explodiert, als die ersten Streifenwagen auftauchten, so Teggatz. „Das ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die nur schwer aufzuhalten ist. Das ist aber auch nicht Aufgabe der Polizei, so eine Entwicklung aufzuhalten, sondern da kommen wir wieder auf das Thema Bildung und Sozialisierung. Da muss viel früher angesetzt werden.“
Klar sei aber auch, dass eine falsche Migrationspolitik mitverantwortlich sei für solche Missstände, sagt der Gewerkschafter, der auch stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes ist. Wenn etwa in Berlin 7000 Migranten in Zelten und Containern auf dem ehemaligen Flughafen Tegel untergebracht seien, „kann das auf Dauer nicht gut gehen, deshalb ist gerade Berlin ein klassisches Beispiel dafür, dass Migrationspolitik nicht funktioniert.“
Hier sehen Sie das ganze Gespräch:
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