Protest aus den eigenen Reihen: Merz offen für Schwarz-Grün
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CDU-Chef Friedrich Merz hat sich kürzlich offen für Koalitionsoptionen mit den Grünen auf Bundesebene gezeigt. Nun gibt es Gegenwind aus den eigenen Reihen.
Merz schrieb am vergangenen Wochenende in einer Rundmail, dass SPD und Grüne mögliche Koalitionspartner wären, falls ein Bündnis mit der FDP nicht ausreiche. „Keine besonders verlockende Aussicht, aber eine regierungsfähige Mehrheit muss es geben“, merkte er an.
Johannes Winkel, der Vorsitzende der Jungen Union erklärte dem Portal ZDFheute, dass anderthalb Jahre vor der Wahl nicht der richtige Zeitpunkt für Koalitionsspekulationen sei. „Was man aber jetzt schon sagen kann, ist, dass Schwarz-Grün auf Bundesebene außerhalb der politischen Vorstellungskraft liegt“, so der Vorsitzende.
CSU-Generalsekretär Martin Huber sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): „Schwarz-Grün ist kein Modell für die Zukunft“. „Die Grünen sind mit ihrer Politik der ideologischen Bevormundung hauptverantwortlich für die schlechte Stimmung im Land“, fügte er hinzu. Laut ihm stehe die CSU für eine Politik der Lebenswirklichkeit und „CSU und Grüne, das passt einfach nicht zusammen“.

CSU-Generalsekretär Martin Huber erteilt den Grünen eine Absage.
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sprach sich eindeutig gegen ein schwarz-grünes Bündnis aus. „Mit uns geht nur ein Politikwechsel in Deutschland. Die Grünen haben mit ihren Ideologieprojekten maßgeblich die gesellschaftliche Polarisierung in Deutschland vorangetrieben. Diese links-grüne Bevormundungs- und Umerziehungspolitik muss beendet werden. Die Grünen werden dabei eher Gegner als Partner sein“, sagte Dobrindt der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Zuvor schloss die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Andrea Lindholz, eine Kooperation mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) aus. „Ich kann mir eine Zusammenarbeit mit der neuen Partei von Sahra Wagenknecht ebenso wenig vorstellen wie mit der Linkspartei“, verriet sie der dpa. Für sie sei das BSW „eine Mischung zwischen AfD und Linkspartei“.
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