Rechtsanwalt Erken über Ex-Kanzlerin: „Halte Merkel für die größte Heimsuchung für Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg“
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Bis Donnerstag sprechen Delegierte der CDU auf ihrem dreitägigen Parteitag über ein neues Grundsatzprogramm der Christdemokraten. Am Montag wurde Parteichef Friedrich Merz im Amt bestätigt. Mit mehr Konservatismus will sich die Partei zurück in die Regierung kämpfen.
Gelingen könne das nur, wenn den Versprechungen auch Taten folgen, ist Rechtsanwalt Emrah Erken überzeugt. Denn Ex-Kanzlerin Angela Merkel habe die eigene Partei, sowie auch die SPD „zerstört“, wodurch ein Vielparteiensystem entstanden sei, sagt er im Nachrichten-Talk „Stimmt!“

Merkel auf der Trauerfeier von Wolfgang Schäuble im Januar.
„Die Merkel-CDU ist Geschichte, weil die ganze Situation, dass es überhaupt eine AfD gibt und all diese Abspaltungen im Parteiensystem, hat mit Frau Merkel zu tun“, so Erken. „Ich halte Merkel für die größte Heimsuchung für Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg“. Die CDU müsse endlich wieder ein eigenes Profil entwickeln, zeigen, wer sie ist, statt sich bei anderen anzubiedern. Denn „wenn man ein Grüner ist, wie Ruprecht Polenz, dann soll man zu den Grünen gehen, da ist man auch gut aufgehoben“, so Erken im NIUS-Talk.
Für den Schweizer Rechtsanwalt ist klar: „Die CDU sollte eine Mitte-Rechts-Partei sein“ und nun sei „Selbstkritik“ gefragt und ein Kurswechsel.
Die ganze Sendung „Stimmt!“ gibt es hier:
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