Regierungsbeamte kassieren ab: Stolze 2,2 Millionen Euro Nebeneinkünfte!
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Neben ihrer Tätigkeit in den Ministerien verdienen die Beamten der Ampel-Regierung kräftig zu. Über ihre Nebentätigkeiten verdienten sie seit Beginn der Ampel-Koalition knapp 2,2 Millionen Euro.
In den 15 Bundesministerien und im Kanzleramt arbeiten mittlerweile über 30.000 Beamte. Noch 2010 schafften es rund 17.000 Beamte die Verwaltung der Spitzenbehörden am Laufen zu halten. Obwohl die Bundesregierung seit Regierungsbeginn einen Abbau der Bürokratie versprochen hat, gehen die Zahlen weiter nach oben. Seit ihrem Amtsantritt vor zweieinhalb Jahren stellte auch die Ampel mehr als 1700 neue Beamte ein.
Doch die Arbeit in den Ministerien scheint die Beamten nicht auszulasten. Zahlreiche von ihnen verdienen zusätzlich zu ihren üppigen Tarifgehältern durch Vorträge. Seit Beginn der Ampel-Regierung kassierten die Beamten 2.220.718 Euro durch Nebentätigkeiten. Das geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, die der CDU-Abgeordnete Matthias Hauer erfragt hat und über die der Stern berichtet.
Auf dem Spitzenplatz liegt demnach das Bundesfinanzministerium von Christian Lindner (FDP). Die Beamten im erzielten in 445 Fällen Nebeneinkünfte und nahmen damit rund 716.000 Euro ein. Dahinter folgt das Bundeswirtschaftsministerium von Robert Habeck (Grüne). Dessen Beamte verdienten über 183 Aufträge 592.536 Euro. Rechnet man dies pro Auftrag liegt das Habeck-Ministerium sogar auf Platz 1. Beamte des Wirtschaftsministeriums strichen durchschnittlich 3.238 Euro pro Auftrag ein, die Kollegen aus dem Finanzministerium nur 1.609 Euro.

Die Beamten von Christian Lindner (FDP) verdienten kräftig hinzu.
Pensionen und Verwaltungskosten steigen an
Dahinter folgt das Bundesbildungsministerium von Bettina Stark-Watzinger (FDP). Hier kassierten die Beamten in 491.131 Euro. Auch auf Platz 4 liegt die Behörde eines FDP-Ministers. Im Bundesjustizministerium verdienten die Tarifangestellten 224.220 Euro zusätzlich. Auch die Beamten von Lisa Paus (Grüne) griffen kräftig zu. Die Verwaltungsangestellten des Bundesfamilienministeriums strichen 196.854 Euro ein.
Normale Angestellte dürfen neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung normalerweise nur einen Minijob ausüben. Für Beamte gilt diese Regelung aber nicht, da das Beamtenverhältnis keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist. Stimmt der Dienstherr zu, steht der Nebeneinkunft nichts im Wege.
Das Anwachsen der Beamtenschaft in den Ministerien hat zwangsläufig weitere Konsequenzen: Im Zuge dessen wachsen auch die Verwaltungsausgaben für Büros, Dienstreisen oder IT-Equipment an und die Pensionsbezüge steigen kräftig.
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