Respekt-Kanzler Scholz verhöhnt Rentnerin: „Gut, dass Sie so fleißig sind!“
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Olaf Scholz (SPD) hat mit einem einzigen Wort den Wahlkampf 2021 gewonnen: „Respekt“.
Scholz will der Respekt-Kanzler sein. Um zu verstehen, wie WENIG Respekt der Kanzler vor der Lebensleistung der Menschen in diesem Land hat, muss man ihm einfach zuhören. Beim Bürgerdialog in Erfurt schildert ihm eine ältere Frau, dass ihre Rente vorne und hinten nicht reicht und sie weiterarbeiten muss. Und gleichzeitig beschwert sie sich darüber, dass andere nichts tun und vom Staat das Bürgergeld bekommen. Respekt-Kanzler Scholz verhöhnt die Frau. Glauben sie nicht? Hier ist der Dialog zwischen der Rentnerin und dem Kanzler:
Die Frau erzählt sichtlich bewegt: „Ich konnte durch Krankheit mit 63 in Rente gehen. Ich muss weiter arbeiten. Ich habe eine kleine Gaststätte, weil meine Rente vorne und hinten nicht reicht. Ich habe zu DDR-Zeiten 1977 angefangen zu lernen, habe immer in der Gastronomie gearbeitet. Jedes Wochenende. Weihnachten. Silvester, wenn alle anderen gefeiert haben. Ich habe heute keine 900 Euro Rente. Ich bin jetzt 20 Jahre selbstständig gewesen und bin es immer noch. Da zahle ich alleine für die Krankenkasse 550 Euro Beitrag. Und ich weiß nicht mehr, wie es weiter gehen soll. Mein Mann ist privater Taxi-Fahrer. Der ist auch Rentner und fährt auch trotzdem weiter, weil sonst kann man sich gar nichts mehr gönnen. Und das kann’s ja eigentlich nicht sein. Wenn ich dann auf der anderen Seite die Leute am Bahnhof rumstehen sehe, mit ‘ner Büchse Bier, die nicht arbeiten, weil sie sagen, Bürgergeld ist doch herrlich, kann ich da langsam nicht mehr mitkommen.“
Applaus im Publikum.
Und Scholz? Lächelt. Und sagt dann mit dem Anflug eines Lächeln in seinem Gesicht: „Sehr gut, dass sie so fleißig sind. Das haben sie ja ihr Leben lang durchgehalten, das finde ich ist auch etwas, was ich wirklich immer sehr beeindruckend finde.“
Das ist der Respekt-Kanzler Olaf Scholz im direkten Austausch mit einer Rentnerin, die nicht mehr versteht, warum sie auch als Rentnerin in der Gastronomie weiter arbeiten muss – während andere vom Staat fürs Bier trinken bezahlt werden.
Die ganze Folge „Achtung, Reichelt!“ finden Sie hier:
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