Revision! Baerbock-Strafantrag wegen „Hohlbratze“: Kinderpflegerin soll erneut vor Gericht
Ein Beitrag von
Riesige Erleichterung Ende November – und nun große Ernüchterung. Die Kinderpflegerin aus Bayern, die Außenministerin Annalena Baerbock im März 2023 auf X als „Hohlbratze“ bezeichnet hatte, muss erneut um ihr Recht kämpfen.
Und das, obwohl sie vor einem Monat in zweiter Instanz noch freigesprochen wurde. Doch die Staatsanwältin legte Revision ein – der Freispruch ist damit nicht rechtskräftig.
Die Frau hatte Außenministerin Annalena Baerbock im März 2023 in zwei Tweets als „Hohlbratze“ bezeichnet. Einmal in einem alleinstehenden Kommentar, einmal mit den Worten „Korrekt, diese Hohlbratze ist eine Gefahr für unser Land.“ In dem Tweet, auf den sie die mit ihrem Kommentar antwortete, ging es um das Auftreten Baerbocks beim G20-Gipfel.
Die Außenministerin selbst hatte daraufhin in beiden Fällen Strafantrag gestellt, die Frau wurde Ende 2023 zunächst zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt, legte Berufung ein und wurde freigesprochen.
Die Angeklagte im NIUS-Interview:
„Ich war fassungslos“
Da die Pflegerin mit behinderten Kindern arbeitet, wäre eine Vorstrafe für sie fatal gewesen. „Als ich den Brief geöffnet habe, war ich erstmal einfach nur fassungslos“, erzählt die Frau im Gespräch mit NIUS. Die Nachricht erreicht sie zu einem Zeitpunkt, in dem sie beruflich stark belastet ist: Über die Feiertage sind anstrengende Schichten angesagt.
Dass die Frau einen enorm wichtigen Beruf ausübt, der gleichzeitig extrem beanspruchend ist, kam auch vor Gericht zur Sprache: Die Bayerin arbeitet mit behinderten Kindern und Jugendlichen, die zusätzlich psychische Störungen haben. Extremst-Fälle, die durchgehende Betreuung benötigen.
Wegen zahlreicher Übergriffe im Rahmen ihres Jobs wurde ihr in der Vergangenheit eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert. Vor allem körperliche Angriffe sind ein ständiges Problem: „Ich wurde dreißig bis vierzig Mal geschlagen, hatte eine Gehirnerschütterung, mein Schultergelenk war ausgekugelt, ich wurde mit Kot beschmiert oder anderweitig körperlich angegangen“, erzählt die Frau, die ihren Beruf trotzdem mit Überzeugung ausübt und sagt, die Arbeit mit behinderten Menschen bereite ihr Freude.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne)
„Bei Politikern fährt der Staat alles auf“
Seit Längerem schon kämpft sie vor dem Sozialgericht um eine Entschädigung für den durch diese Berufsunfälle erlittenen Schaden. „Es geht wirklich nicht in meinen Kopf rein, wie das alles sein kann. Ich muss selbst jahrelang kämpfen und klagen, und am Ende bekomme ich wahrscheinlich gar nichts, weil man behaupten wird, ich könne keinen Kausal-Zusammenhang zu meinen Beschwerden nachweisen“, sagt sie zu NIUS.
Und weiter: „Politiker hingegen fühlen sich wegen irgendwas beleidigt und der Staat fährt sofort alles auf, was er zu bieten hat, gegen mich kleine Kinderpflegerin, die eigentlich nur in Ruhe ihren Job machen will. Ich wurde wirklich massiv geschädigt und es interessiert keinen. Das hat mit Gerechtigkeit nichts mehr zu tun.“
Noch mehr News:
- Hier verweigern die neuen islamistischen Machthaber in Syrien Außenministerin Baerbock den Handschlag
- Migration, AfD und LGBTQ: Junge Menschen auf TikTok wollen, dass sich etwas im Land ändert!
- 5 Tote und mehr als 200 Verletzte nach Attentat auf Weihnachtsmarkt in Magdeburg
- Die Regeln gelten nur fürs Volk: Habeck gesteht Gesetzesbruch und lacht auch noch drüber
- Live im TV: In diesem Moment fliegt Habeck auf
- „Schwachkopf“-Akte ist da! Anwalt: „Staatsanwaltschaft versucht, ihr Vorgehen im Nachhinein zu rechtfertigen“
- 28 Verletzte (teils schwer) in München! Terror-Fahrer ist 24-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan
- Der Hass auf Trump sprengt in Deutschland jedes Maß
- Auto-Anschlag von München: Die Foto-Analyse
- „Festgehalten, während sie uns unter die Kleidung griffen“: Belgische Studentinnen erleben Horror-Silvester mit Migranten in Mailand
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Janina Lionello
Artikel teilen
Kommentare