Riesen-Mehrheit der Deutschen für Flüchtlings-Obergrenze!
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- Riesen-Mehrheit will Flüchtlings-Obergrenze für Deutschland.
- Mehrheit will Stopp bei Bei 100.000 Flüchtlingen pro Jahr.
- Die Ergebnisse könnten wichtige Impulse für den bevorstehenden Flüchtlingsgipfel setzen.
Die übergroße Mehrheit der Deutschen will eine Flüchtlings-Obergrenze! Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für BILD: Demnach sprechen sich 68 Prozent der Deutschen für eine Begrenzung des Asyl-Zuzuges aus.
Die Mehrheit (52 Prozent) hält dabei einen Grenze von 100.000 Flüchtlinge pro Jahr für richtig. Zum Vergleich: 2022 wollten knapp 250.000 Menschen Asyl in Deutschland, zudem wurden mehr als 1 Million Menschen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen.
Auch der Plan der Regierung, Asylverfahren in speziellen Zentren direkt an den EU-Außengrenzen durchzuführen, hat eine große Mehrheit: Demnach befürworten 71 Prozent der Bürger dieses Vorhaben zur Kontrolle der Migration. Es gibt eine breite Zustimmung in allen Wählergruppen, wobei die Unterstützung mit dem Alter von 44 auf bis zu 83 Prozent steigt.
Der Hauptvorteil der vorgeschlagenen Zentren besteht darin, dass Personen mit abgelehnten Asylanträgen direkt abgeschoben werden könnten, ohne dass sie ins Landesinnere gelangen und somit diejenigen Menschen, die einen Anspruch auf Schutz haben, diesen auch bekommen – Menschen, die keinen Anspruch haben, entsprechend nicht.
Mehrheit auch für Sachleistungen statt Geld
Auch Sachleistungen statt Geldleistungen: Eine weitere bedeutende Veränderung, die die Bürger befürworten, ist die Umstellung von Geld- auf Sachleistungen (u.a. Essen) für Flüchtlinge. Zuletzt fordert dies auch die FDP. Eine überwältigende Mehrheit von 70 Prozent unterstützt diesen Vorschlag. Lediglich 16 Prozent sind gegenteiliger Meinung, während es acht Prozent gleichgültig ist. Auch hier besteht in allen Wählergruppen eine Mehrheit, die Sachleistungen anstelle von Geldleistungen für Flüchtlinge befürwortet (59 bis 82 Prozent).
Auch der ARD-Deutschlandtrend bestätigt das INSA-Ergebnis: Dort kommen die Demoskopen zu dem Ergebnis, dass 52 Prozent der Befragten wollen, dass Deutschland weniger Flüchtlinge aufnimmt als bisher. Nur acht Prozent wollen mehr Menschen aufnehmen.
Die Umfrageergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für den anstehenden Flüchtlingsgipfel und zeigen, welche Maßnahmen die Deutschen im Umgang mit Flüchtlingen unterstützen. Auf dem Flüchtlingsgipfel wird eine hitzige Diskussion zwischen Kommunen, Länder und der Bundesregierung erwartet.
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