Scholz glaubt nicht an Trump-Rückkehr ins Weiße Haus
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Na, vielleicht ist da auch eher der Wunsch der Vater des Gedanken …
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält es für eher unwahrscheinlich, dass Donald Trump noch einmal zum US-Präsidenten gewählt wird. Er halte es „für plausibler, dass der Präsident Biden auch wiedergewählt wird“, so Scholz am Freitag bei einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“. Auf die Frage, ob die deutsche Regierung dennoch auf einen Wahlsieg Trumps vorbereitet sei, wollte Scholz sich nicht konkret äußern. „Sie können sich schon vorstellen, dass wir uns in allen internationalen Situationen die Szenarien sorgfältig überlegen.“

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Scholz lobte Joe Bidens „unglaubliche Erfahrung in internationaler Politik“ und sein „gutes eigenes Urteil“, das nicht nur auf seine Berater zurückgehe. Der US-Präsident hat nach den Worten des Kanzlers auch am ehesten das Potenzial, gegen die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft anzugehen. „Wenn einer eine Chance hat, diese Spaltung zu überwinden und gegen den Spalter anzukommen, dann ist das der demokratische Präsident Biden.“

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Der Republikaner Trump war ab 2017 vier Jahre lang Präsident der USA, aber dann bei der Wahl 2020 seinem demokratischen Herausforderer Biden unterlegen. Bei der nächsten Präsidentschaftswahl im Herbst nächsten Jahres will Trump erneut gegen Biden antreten. Dafür muss er sich aber zunächst in Vorwahlen gegen seine republikanischen Mitbewerber durchsetzen – was aktuell als wahrscheinlich gilt. Trump führt unter die Republikaner-Umfragen haushoch an, kommt auf mehr als 50 Prozent Zustimmung, während Ron DeSantis, Gouverneur von Florida, abgeschlagen bei unter 20 Prozent liegt.
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