Scholz-Lüge im Videobeweis: Hier verspricht der Kanzler, dass die Schnitzel günstig bleiben
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„Das schaffen wir nie wieder ab, das ist etwas, was für die Gastronomie auch gelten soll, darauf können Sie sich verlassen“, hatte der damalige SPD-Kanzlerkandidat und heutige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) allen Wirten und Gastronomen in Deutschland hoch und heilig versprochen – und dafür vor laufenden Kameras Applaus geerntet.
Zu früh gefreut!
Der Kanzler bricht sein Versprechen und lässt die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants von 7 zurück auf 19 Prozent steigen. Die Ampel-Regierung hat die Vergünstigung der Mehrwertsteuer, die während der Corona-Krise beschlossen wurde, nicht verlängert – bedeutet für Millionen Bürger: Das Schnitzel wird im neuen Jahr noch teurer.
Es war in der ARD-Wahlarena, drei Wochen vor der Bundestagswahl in Lübeck. Der hiesige Chef des Hotel- und Gaststättenverbandes, Frank Denker, hatte eine Frage gestellt: „Die Gastronomie hat ihre Wange hingehalten in den letzten Jahren. Ich bin neugierig, was Sie vorhaben, um einen Aufbau-Kurs zu führen, welchen Plan Sie haben, dass wir wirtschaftlich wieder gut dastehen und wie denken Sie über die reduzierte 7-Prozent-Mehrwertsteuer in der Zukunft?“

Lübecks DEHOGA-Chef Frank Denker
Scholz antwortete ausführlich, sprach über die Leiden der Branche während der Corona-Krise und gab dann sein Mehrwertsteuer-Versprechen ab:
„Wir haben – das haben Sie beschrieben – die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie gesenkt – und das nochmal verlängert. Ich will Ihnen gerne versichern, ich habe dieser Verlängerungs-Entscheidung und der Einführung in dem sicheren Bewusstsein: Das schaffen wir nie wieder ab, das ist etwas, was für die Gastronomie auch gelten soll, darauf können Sie sich verlassen.“
Bereits am gestrigen Donnerstagabend war über die Bild-Zeitung durchgesickert, dass Scholz sein Versprechen brechen wird, dass die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie zurück auf 19 Prozent erhöht wird.
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