Scholz vergleicht Ukraine-Kritiker mit Nazi-Generälen
Ein Beitrag von
Nazi-Vergleich des Bundeskanzlers!
Entweder Olaf Scholz kennt sich mit der Bundeswehr nicht sonderlich gut aus oder er wollte Experten, die die Politik der Bundesregierung kritisieren und mehr Waffenlieferungen fordern, mit der NS-Zeit in Verbindung bringen. Als ein Bürger beim Kanzlergespräch in Dresden danach fragte, warum sich Deutschland im Ukraine-Krieg „für Waffenlieferungen und nicht für die Diplomatie“ entschieden haben, sagte Scholz, dass er oft mit skeptischen Bemerkungen mit Blick auf die Ukraine-Hilfen angesprochen werde. „Das ist auch in Ordnung“, so Scholz
Dann sagte der Kanzler: „Wenn man so die Talkshows guckt und die Fernseh-Sendungen, da hat man so das Gefühl, da versammelt sich der eine Generalfeldmarschall neben dem nächsten und es gibt lauter Vorschläge, was man alles so sonst noch machen kann.“ Das sei aber nicht die Politik der Bundesregierung, beschwichtigte Scholz den Fragesteller.
Das große Problem: In der Bundeswehr gibt es den Rang des Generalfeldmarschalls nicht – zuletzt gab es Generalfeldmarschälle in der Nazi-Zeit.
Dazu zählten die größten Kriegsverbrecher im Dritten Reich: Herrmann Göring etwa, einer der größten NS-Verbrecher und einer der wichtigsten Vertrauten Hitlers, wurde 1938 zum Generalfeldmarschall ernannt. Erst als Hitler während des Zweiten Weltkriegs neun Generale des Heeres und drei der Luftwaffe zu Generalfeldmarschällen ernannt hatte, wurde Göring zum Reichsmarschall ernannt, um weiterhin der ranghöchste Offizier zu bleiben. Auch der Kriegsverbrecher Wilhelm Keitel, Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, war Generalfeldmarschall.

Generalfeldmarschall Herrmann Göring (links) im November 1940
In der Bundeswehr gibt es die Ränge Generalfeldmarschall, Feldmarschall oder Marschall jedoch nicht.
NIUS fragte beim Kanzleramt nach, ob die Kanzler-Aussage auf Unwissenheit hinsichtlich des historischen Kontexts und der Ränge der Bundeswehr beruht oder ob Scholz den NS-Zusammenhang bewusst herstellen wollte – Ein Regierungssprecher antwortete knapp: „Die Worte des Bundeskanzlers stehen für sich.“
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare