So oft reiste die Bundesregierung zu den Olympischen Spielen
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Im August berichtete NIUS über die Reisen von Vertretern der Bundesregierung zu Spielen der Fußball-EM: Insgesamt wurden 183 Karten an sie ausgeteilt. Nun liegen auch Zahlen über die Reisen zu den Olympischen Spielen vor, die in diesem Sommer in Paris stattgefunden haben.
Aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner geht hervor, dass die Olympischen Spiele von Vertretern des Bundeskanzleramts, des Auswärtigen Amts, der Ministerien für Inneres sowie Verteidigung besucht wurden. Am Montag hatte die Junge Freiheit darüber berichtet. Weil die Minister und Staatssekretäre eine kostenlose Akkreditierung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) erhielten, sei bei den Tickets der „finanzielle Gegenwert nicht ermittelbar“, so die Regierung.
Scholz kommt auf 178.000 Euro Reisekosten für Olympia
Sie gibt jedoch Auskunft über die Kosten, die durch An- und Abreise per Linienflug oder Bahn entstanden. Einzig der Bundeskanzler nutzte demnach die Flugbereitschaft. Seine Reisen zu Olympia verursachten Gesamtkosten von rund 178.000 Euro. Die Reisen des Innenministeriums kosteten rund 8700 Euro, das Auswärtige Amt kommt auf rund 1800 Euro, das Verteidigungsministerium auf über 1000 Euro. Knapp 40 Tonnen CO2 sind dabei insgesamt entstanden.

Bundeskanzler Olaf Scholz besucht das Deutsche Haus und steht neben Olympiasiegerin Darja Varfolomeev.
Ausnahmegenehmigungen von Nachtflugbeschränkungen waren nicht erforderlich. Die Vertreter der Regierung reisten unter anderem zum Empfang des französischen Präsidenten Macron, zu Wettbewerben oder ins deutsche Olympische Dorf.
Dabei wurden die Minister teilweise von mehreren Mitarbeitern begleitet. So besuchte Innenministerin Faeser die Beachvolleyball- sowie die Leichtathletik-Wettbewerbe gemeinsam mit fünf Mitarbeitern des Ministeriums. Für deren An- und Abreise fielen pro Person bis zu rund 1800 Euro an. An beiden Tagen fanden jedoch zugleich ein Botschaftsempfang bzw. ein Pressetermin im Deutschen Haus statt, an denen die Mitarbeiter ebenfalls teilnahmen.
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