Sogar SPD-Wähler gegen Bas-Pläne! Fast 70 Prozent der Deutschen sind nicht bereit, NOCH MEHR für den Sozialstaat zu zahlen
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Eine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt zusätzliche finanzielle Belastungen zur Stabilisierung des Sozialstaats ab. In einer repräsentativen INSA-Erhebung für Bild erklären 69 Prozent, dass sie keine höheren Steuern oder Sozialabgaben akzeptieren wollen. Nur 19 Prozent zeigen sich dazu bereit.
Bemerkenswert: Auch unter SPD-Wählern überwiegt die Ablehnung. 51 Prozent sprechen sich gegen weitere Zahlungen aus. Die Parteiführung um Bärbel Bas warnt aktuell vor Einschnitten bei Sozialleistungen. Im neuen Grundsatzpapier schlägt die SPD unter anderem vor, Mieteinnahmen und Kapitalerträge in die Finanzierung von Kranken- und Pflegeversicherung einzubeziehen. Insgesamt lehnen knapp 70 Prozent der Bürger laut Umfrage zusätzliche Ausgaben für den Sozialstaat ab.
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Mehr als die Hälfte bewertet das System laut Bild-Umfrage kritisch. 51 Prozent halten den Sozialstaat insgesamt für ungerecht. 37 Prozent empfinden ihn als gerecht, zwölf Prozent äußern keine klare Meinung.

SPD-Spitzenpersonal: Generalsekretär Tim Klüssendorf und die Parteichefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil bei der Jahresauftaktklausur des SPD-Parteivorstandes im Willy-Brandt-Haus vor wenigen Tagen.
Das Gefühl, mehr einzuzahlen als zurückzubekommen ...
Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft weist zugleich auf stark gestiegene Kosten hin. Inflationsbereinigt haben sich die Sozialausgaben pro Kopf binnen 30 Jahren nahezu verdoppelt: von 1.464 Euro im Jahr 1992 auf 2.665 Euro im Jahr 2024.
Zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) haben nach eigener Einschätzung das Gefühl, mehr einzuzahlen als zurückzubekommen. 21 Prozent widersprechen. Dieses Empfinden zieht sich laut Umfrage durch sämtliche politischen Lager und erreicht überall eine absolute Mehrheit.
Bei der Bewertung der Gerechtigkeit zeigen sich laut Bild Unterschiede zwischen den Wählergruppen: Anhänger von Union (53 Prozent), SPD und Grünen (je 60 Prozent) sprechen mehrheitlich von einem gerechten System. Wähler von AfD (77 Prozent), BSW (64 Prozent), FDP (62 Prozent) und Linkspartei (55 Prozent) sehen den Sozialstaat überwiegend als ungerecht an.
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