Spahn über Regierung: „Im Moment verlieren wir gemeinsam, die Umfragen sind brutal“
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Jens Spahn, Chef der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, will einen schwindenden Rückhalt der aktuellen schwarz-roten Koalition erkannt haben.
„Wir gewinnen gemeinsam, wir verlieren gemeinsam. Im Moment verlieren wir gemeinsam, die Umfragen sind brutal. Da gibt es auch nichts dran schönzureden“, sagte Spahn im Berlin Playbook Podcast. „Der Vertrauensverlust ist groß, die Erwartungshaltung ist groß, die Skepsis ist groß.“
„Wollen wir gemeinsam, dass es funktioniert?“, hinterfragt Spahn die aktuelle Zusammenarbeit. Denn aktuell stehe sowohl für Union als auch für die SPD die Rolle als Volkspartei auf der Kippe. Doch man werde in der Koalition zusammenhalten, bekräftigt Spahn: „Weil sie muss, hält sie auch, weil ich schon den Eindruck habe, dass sich da jeder seiner Verantwortung bewusst ist.“
Stadtbild-Debatte ist „Empörungszirkus“
Vom Koalitionspartner erwartet Spahn gegenüber dem Kanzler wieder etwas mehr Zurückhaltung, etwa im Rahmen der Stadtbild-Debatte: „Es geht jetzt seit zwei Wochen, über zwei Wochen, sehr hochtourig, viel linker Empörungszirkus – während eigentlich die große Mehrheit der Leute genau wusste, von Anfang an, was er gemeint hat.“
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