Sylt-Grölerin soll von der Uni fliegen – aber dafür wird man NICHT exmatrikuliert in Deutschland
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Es ist ein Vorgang, der fassungslos macht: Weil sie auf Sylt ausländerfeindliche Parolen mitgegrölt hat, will die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg eine Studentin exmatrikulieren lassen. Ein Hausverbot wurde bereits erteilt. Während die junge Frau für ihr Vergehen hart sanktioniert wird, bleiben Straftaten und antisemitische Äußerungen an anderen Universitäten ohne Folgen für die Täter.
„Nach der Veröffentlichung eines rassistischen Videos in der vergangenen Woche, an dem mutmaßlich eine Studierende der HAW Hamburg beteiligt ist, hat sich die Hochschule entschieden zu prüfen, ob ein Exmatrikulationsverfahren gegen die Betreffende eingeleitet wird“, schreibt die Hochschule in einer Pressemitteilung, die den Titel „Gemeinsam für eine weltoffene, tolerante Hochschule“ trägt. „Der Person“ sei bereits ein zweimonatiges Hausverbot erteilt worden, das sich auch auf die Teilnahme an Lehrveranstaltungen erstrecke, heißt es weiter.
Auch auf Instagram teilte die Hochschule das Statement:
Während die junge Frau, die die diskriminierenden Worte mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol mitgegrölt hat, mit derart harten Sanktionen belegt wird, bleiben deutlich schwerwiegendere Vergehen an anderen Unis und Hochschulen ohne Konsequenzen.
Keine Exmatrikulation für Prügel-Attacke
So lehnte die Freie Universität Berlin im Februar eine Exmatrikulation eines arabischen Studenten ab, der einen 30-jährigen jüdischen Mit-Studenten angegriffen und krankenhausreif geschlagen hatte. Begründung: Der Vorfall habe nicht auf dem Gelände der Universität stattgefunden.
Lesen Sie auch: Jüdischer Student (30) in Berlin von arabischem Studenten verprügelt

Lahav Shapira wurde Anfang diesen Jahres von einem arabischen Studenten krankenhausreif geschlagen. Die Universität sah keine Veranlassung, den Täter zu exmatrikulieren.
„Intifada bis zum Sieg“
Auch die studentischen Israel-Hasser und Terror-Verharmloser, die seit Wochen an der Humboldt-Uni (HU) protestieren, müssen keine Konsequenzen für ihre Studienlaufbahn fürchten. Und das, obwohl jüngst ein Video veröffentlicht wurde, das mehrere Studenten zeigt, die auf dem Gelände der Uni „Yallah, Yallah, Intifada“ grölen, einen Aufruf zum Mord an Juden, der auf die Serien von Terroranschlägen von Palästinensern in Israel anspielt, die größtenteils Zivilisten trafen.

NIUS war vor Ort
NIUS war im Februar vor Ort und dokumentierte die teilweise verstörenden Aussagen der Studenten. Auch hier riefen die Studenten auf Schildern zur „Intifada bis zum Sieg“ auf:
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