Tausende Personen mit gefälschten Papieren eingereist: Visa-Affäre im Auswärtigen Amt weit größer, als bisher bekannt
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Die Dimension der Visa-Affäre im Auswärtigen Amt ist deutlich größer, als bisher bekannt. Wie Welt am Sonntag berichtet, wird aktuell eine hohe vierstellige Anzahl an Visa-Genehmigungen kriminalpolizeilich überprüft.
Die Staatsanwaltschaften Berlin und Cottbus ermitteln gegen Mitarbeiter im Auswärtigen Amt, die Botschaften und Konsulaten die Anweisung erteilt haben sollen, auch Personen mit gefälschten Dokumenten die Einreise nach Deutschland zu genehmigen.
Bislang war bekannt, dass Tausende Personen mit zum Teil gefälschten oder unvollständigen Papieren die Einreise nach Deutschland genehmigt wurde. Viele von ihnen sollen anschließend Asyl beantragt haben. Besitzer dieser ungültigen Papiere sollen vor allem Syrer, Türken und Afghanen gewesen sein. Manipulierte Einreisegenehmigungen sollen aber auch bei Bürgern afrikanischer Staaten festgestellt worden sein.
Bereits im April 2023 konfrontierte der AfD-Abgeordnete Petr Bystron die Außenministerin mit der illegalen Praxis in deren Haus. Damals behauptete Baerbock: „Wir beteiligen uns an nichts, was nicht legal wäre“:
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Nun stellt sich heraus: Aktuell wird eine hohe vierstellige Anzahl an Visa-Genehmigungen kriminalpolizeilich überprüft. Das ist deutlich mehr, als bislang angenommen.
Wie Welt am Sonntag berichtet, ist bereits intern bekannt, dass Bundespolizisten in zahlreichen Fällen gültige Visa von Afghanen bei der Ankunft auf einem deutschen Flughafen annullierten – aufgrund von Mängeln der vorgelegten Dokumente oder Sicherheitsbedenken. Teilweise war es sogar so, dass Bundespolizisten unmittelbar vor dem Boarding in Islamabad deutsche Diplomaten baten, Visa für nichtig zu erklären.
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