Trumps Vize: Was J.D. Vance über Orban und Europa denkt
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Donald Trumps Vize J.D. Vance ist ein glühender Fan Viktor Orbans. Während er Deutschland für „idiotisch“ hält, wirft er der EU „liberale imperialistische Ansichten“ vor.
Der Vizepräsidentschaftskandidat von Donald Trump, J.D. Vance, hat sich in der Vergangenheit mehrfach und wortreich zu Europa geäußert. Im Hinblick auf die EU sagte der 39-jährige Senator aus Ohio etwa, dass die Union „keine auf Regeln basierende Ordnung“ sei. Vielmehr zwinge Brüssel Europa „liberale, imperialistische Ansichten“ auf.
Ähnlich wie Trump hat auch Vance eine hohe Meinung vom ungarischen Premier Viktor Orban. Vor allem lobt er die Bildungspolitik Orbans in den höchsten Tönen: „Man sollte im Bildungswesen das umsetzen, was Viktor Orban in Ungarn getan hat, nämlich sagen: ‚Ihr dürft keine kritische Rassentheorie mehr lehren, und ihr dürft keine kritische Gender-Forschung mehr lehren‘“. Mehr noch: „Ihr bekommt auch keine staatlichen Gelder dafür“. Vance fordert in diesem Zusammenhang eine „Ent-woke-isierung“ der Schulen und betrachtet Orban hierbei als Vorbild.

Ungarns Premier Viktor Orban genießt nicht nur bei Donald Trump ein hohes Ansehen, sondern auch bei seinem Vize J.D. Vance.
Deutschland militärisch und energiepolitisch ein hoffnungsloser Fall
An Deutschland hingegen lässt Vance kein gutes Haar: Berlins Militär sei ein „hoffnungsloser Fall“ und seine Energiepolitik sei „idiotisch“, so der Republikaner. Zwar sei Deutschland die „wichtigste Wirtschaft in Europa“, doch sei das Land auf „importierte Energie“ und „geliehene militärische Stärke“ angewiesen. In einem Interview im Februar äußerte sich Vance auch zur wachsenden Popularität der Alternative für Deutschland (AfD). Die AfD sei deshalb so populär, weil „der Widerstand gegen die Massenmigration wächst“.
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