Umfrage-Katastrophe für Merz: Große Mehrheit der Deutschen ohne Hoffnung auf Wende bei Migration und Wirtschaft
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Aktuelle Insa-Zahlen zeigen: Das Vertrauen in die Bundesregierung nimmt rapide ab – und ist bereits so weit gesunken, dass man es aus Sicht der Regierung eigentlich als Katastrophe betrachten müsste. Die überwiegende Mehrheit der Bürger haben nach wenigen Monaten Merz-Kanzlerschaft keinerlei Hoffnungen mehr auf Verbesserungen. Nicht beim Thema Migration, nicht in puncto Wirtschaft und auch nicht bei Finanzen und Sicherheit.
Laut Umfrage fordert rund ein Drittel der Bevölkerung, dass die Regierung die Migration konsequenter regelt. Damit steht das Thema mit Abstand an erster Stelle. Dahinter folgen Wirtschaft (23 Prozent), Klimaschutz (14 Prozent), Sicherheit (12 Prozent) und Bildung (9 Prozent).
Im Mai glaubten noch 32 Prozent an die Migrationswende ...
Doch gerade bei der Migration wächst die Skepsis: Im Mai glaubten noch 32 Prozent, die neue Koalition könne hier Verbesserungen erreichen. Im September sind es nur noch 19 Prozent. Gleichzeitig stieg der Anteil derjenigen, die eine Verschlechterung erwarten, von 18 auf 35 Prozent.

Verschleierte Frauen in München – die Mehrheit der Deutschen rechnet damit, dass immer weiter Migranten ins Land kommen.
Auch beim Thema Wirtschaft schwindet das Zutrauen. Im Mai trauten noch 43 Prozent Union und SPD zu, Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Mitte September liegt dieser Wert nur noch bei 28 Prozent. Parallel dazu wuchs die Zahl der Pessimisten auf 56 Prozent.
Kolossale Ernüchterung und Angst ums Geld
Die Hoffnungen auf die von Friedrich Merz versprochene Trendwende haben sich damit in breite Ernüchterung verwandelt. Er hatte vor seinem Amtsantritt gesagt: „Wichtig ist, dass wir bis zum Sommer die Stimmung im Land verbessern.“ Am 22. September endet der astronomische Sommer – doch die Werte zeigen keine positive Entwicklung.

Illegale Migranten an der deutsch-polnischen Grenze in Forst (Brandenburg)
Auch bei den persönlichen Finanzen herrscht schlechte Stimmung. Nur zehn Prozent der Befragten rechnen mit einer Verbesserung ihrer finanziellen Situation in den kommenden Monaten. 41 Prozent erwarten keine Veränderung, 39 Prozent befürchten eine Verschlechterung.
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