Umfragen zur Europawahl: So wählt der Osten, so wählt der Westen
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Im Juni ist es wieder so weit, die Europawahl steht vor der Tür. Noch vier Monate trennen die Wähler von der Wahlurne und ein Blick auf die Umfragewerte zeigt spannende Unterschiede zwischen dem Wahlverhalten von Ost und Westdeutschland.
In den gesamtdeutschen Umfragewerten bleibt die CDU stärkste Kraft (27 Prozent), dicht gefolgt von der AfD (22 Prozent). Die Zahlen basieren auf einer Datenerhebung des Meinungsforschungsinstituts INSA, im Auftrag von t-online.

Quelle: https://twitter.com/Wahlrecht_de
Die Ampel-Parteien erleiden herbe Verluste seit der letzten Europawahl: Während die SPD drei Prozente verliert und auf 16 Prozent kommt, erzielen die Grünen nach 4,5 verlorenen Prozent auf 10,5 Prozent. Ähnlich hohe Verluste sind beim Junior-Partner FDP zu verzeichnen. Die Liberalen verlieren vier Prozent und kommen nur noch auf 3 Prozent.
Zur Erinnerung: Bei der Europawahl gibt es keine Fünf-Prozent-Hürde.
Das frisch gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kommt auf 5,5 Prozent, während ihre ehemalige Partei „Die Linke“ einen halben Prozentpunkt verliert und 4,5 Prozent erzielt.
11,5 Prozent der Wähler geben ihrer Stimme einer „sonstigen“ Partei.
Große Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland
Während die westdeutsche Wählerschaft auf die sogenannten „Altparteien“ setzt, streben die Ostdeutschen einen politischen Wandel an.
Die CDU kommt im Westen auf 29 Prozent, im Osten nur auf 17. Auf ganze 32 Prozent kommt die AfD im Osten – im Westen auf 20.

Quelle: https://twitter.com/Wahlen_DE
Fast doppelt so viele Wähler kann das BSW mit neun Prozent im Osten holen, während es in Westdeutschland nur 5 Prozent erzielt.
Der schwache Umfragewert der FDP in Westdeutschland (drei Prozent), kann nur vom Ergebnis im Osten unterboten werden (2 Prozent).
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