Verheerendes Stimmungsbild: Deutsche trauen der schwarz-roten Koalition nichts mehr zu
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Die schwarz-rote Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) stößt zum Jahresende auf größte Skepsis in der Bevölkerung. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von BILD zeigt, dass viele Bürger der Koalition kaum zutrauen, zentrale Probleme des Landes zu lösen. Befragt wurden zwischen dem 12. und 15. Dezember insgesamt 1003 Menschen.
Es ist ein absolut ernüchterndes Stimmungsbild: Trotz angekündigter Reformen wie die geplante Ablösung des Bürgergeldes durch eine „neue Grundsicherung“, die Einsetzung einer Rentenkommission oder beschleunigte Genehmigungsverfahren für Verkehrsprojekte erwarten viele Deutsche keine Verbesserung ihrer persönlichen Lage.
40 Prozent rechnen mit weniger Geld auf dem Konto
Auf die Frage nach der eigenen finanziellen Situation unter der neuen Bundesregierung gehen 41 Prozent von gleichbleibenden Verhältnissen aus. Und: 40 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung! Lediglich zehn Prozent erwarten eine Verbesserung, neun Prozent wollen keine Einschätzung abgeben. Wähler von Grünen, Union und SPD ordnen sich überwiegend dem Lager zu, das keine Veränderung erwartet.

Besonders pessimistisch fällt die Einschätzung zur wirtschaftlichen Entwicklung aus. 58,7 Prozent der Befragten glauben nicht daran, dass die Wirtschaft unter der aktuellen Regierung noch wachsen wird. Das ist der höchste Wert seit Amtsantritt der schwarz-roten Koalition. Ein Viertel der Befragten rechnet mit Wirtschaftswachstum, 16 Prozent sind unentschlossen. Innerhalb der eigenen Wählerschaft zeigt sich ein stabileres Bild: 44 Prozent der SPD-Wähler und 56 Prozent der Unionsanhänger erwarten zumindest mehrheitlich eine wirtschaftliche Erholung.
Migration ist für die meisten das wichtigste Thema
Auch beim Thema Migration überwiegen düstere Annahmen. 42 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich die Lage nicht verändern wird, 31 Prozent rechnen sogar mit einer Verschlechterung. 18 Prozent haben Hoffnung, dass eine Verbesserung eintritt, neun Prozent machen keine Angabe. Vor allem Wähler der AfD und des Bündnisses Sahra Wagenknecht erwarten mehrheitlich eine negative Entwicklung.
Dass die illegale Migration für viele Bürger weiterhin das brennenste Thema ist, zeigt ein weiterer Teil der Umfrage. 31 Prozent nennen Migration als das wichtigste Problemfeld, das die Bundesregierung konsequent angehen sollte. Mit deutlichem Abstand folgt die Wirtschaft mit 24 Prozent. Danach werden Sicherheit mit 15 Prozent sowie Bildung und Klimaschutz mit jeweils 11 Prozent genannt.
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