Videobeitrag: Pflegeheim kündigt Bewohnern – Alte raus, Flüchtlinge rein
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Ein Seniorenheim in Berlin wird zum Brennpunkt und Sinnbild der aktuellen Migrationskrise: 110 Bewohner werden vor die Tür gesetzt – damit Flüchtlinge einziehen können.
In der Bundeshauptstadt Berlin ist die Lage mindestens genauso prekär wie in vielen Regionen des Landes: Die Stadt, die ohnehin schon berüchtigt für ihren knappen Wohnraum ist, kommt mit der Unterbringung der Flüchtlinge und Migranten kaum noch hinterher. 1,4 Millionen Migranten sind innerhalb kurzer Zeit als echte oder vermeintliche Flüchtlinge nach Deutschland gekommen – die Kommunen sind vielerorts überfordert. Darunter leiden auch die, die schon länger hier leben – die deutsche Bevölkerung.

Und wie in allen Krisen trifft es auch jetzt die Schwächsten am härtesten. Ein Fall aus Berlin-Wedding sorgt aktuell bundesweit für Aufregung: Dort werden bis zum Ende des Jahres mehr als 110 alte Menschen, teils schwerst pflegebedürftig, vor die Tür gesetzt. Bereits im vergangenen Jahr mussten viele Bewohner des Johannesstift-Domizils am Schillerpark aus- oder umziehen, um Platz für Flüchtlinge zu machen. Jetzt müssen die restlichen Senioren den Ort verlassen, der ihr letztes Zuhause sein sollte. Die teils hochbetagten Einwohner verstehen die Welt nicht mehr, berichteten pleiteticker.de Angehörige vor Ort. „Sie begreift das gar nicht“, sagt eine Frau, die anonym bleiben möchte, über ihre Mutter, die das Pflegeheim am Schillerpark verlassen muss.

Im Video: Pleiteticker.de vor Ort in Berlin-Wedding, im Gespräch mit Anwohnern, Betroffenen und Angehörigen. Die Maßnahme stößt auf Fassungslosigkeit und Unverständnis.
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