Wagenknecht: 50 Parteigenossen fordern Ausschluss
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Über 50 Mitglieder der Linkspartei haben einen Antrag auf Ausschluss der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht gestellt.
Die Spannungen innerhalb der Linkspartei erreichen einen neuen Höhepunkt. Eine Gruppe von mehr als 50 Parteimitgliedern hat offiziell den Ausschluss von Sahra Wagenknecht, einer prominenten Bundestagsabgeordneten, beantragt. Dieser Schritt erfolgte, nachdem Wagenknecht wiederholt Aufforderungen der Parteiführung ignoriert hatte, sich von Plänen zur Gründung einer neuen Partei zu distanzieren.
Zudem ist sie den Rücktrittsaufforderungen des Parteivorstandes nicht nachgekommen. Sofia Leonidakis, Fraktionschefin der Linken in Bremen, und Elif Eralp, Mitglied des Fraktionsvorstandes in Berlin, betonten im Namen der Antragsteller, dass die Zukunft der Linken ohne Wagenknecht besser sei. Sie verwiesen auch auf die jüngsten Landtagswahlen in Hessen und Bayern, bei denen die Linke die Fünf-Prozent-Hürde nicht überwinden konnte.
Wagenknecht, die sich mit der Parteiführung überworfen hat, zieht die Gründung einer eigenen Partei in Erwägung. Sie kritisiert die Bundesvorsitzenden Martin Schirdewan und Janine Wissler dafür, dass sie die Bedürfnisse der finanziell schwächeren Bevölkerungsschichten nicht ausreichend berücksichtigen.
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