Wagenknecht: „Die Grünen stehen für eine Übergriffigkeit, die Ostdeutsche an die DDR erinnern dürfte“
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Vor dem Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober hat die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht Kritik an den Grünen geäußert. „Die Grünen stehen wie keine andere Partei für eine Übergriffigkeit, die nicht wenige Ostdeutsche an die DDR erinnern dürfte“, sagte Wagenknecht gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Sie sprach von „einer abgehobenen grünaffinen Meinungselite auf der einen Seite, die die Inflation nach oben treibt, soziale Probleme ignoriert und nichts gegen die unkontrollierte Zuwanderung unternehmen will, und der Bevölkerungsmehrheit auf der anderen Seite.“ Gerade angesichts der Diktaturvergangenheit im Osten reagierten viele Bürger dort besonders empfindlich auf die Einmischung in ihr Privatleben, etwa beim Heizen oder Autofahren.
Wagenknecht sprach sich für eine Neubewertung des Tags der Deutschen Einheit aus. „Natürlich gibt es immer noch beträchtliche Unterschiede zwischen Ost und West, die gibt es aber auch zwischen anderen Landesteilen“, so die 54-Jährige. Entscheidender seien heute politische Gegensätze zwischen Mehr- und Minderheiten.
Bereits 2022 hatte Wagenknecht die Grünen attackiert. „Für mich sind die Grünen die heuchlerischste, abgehobenste, verlogenste, inkompetenteste und, gemessen an dem Schaden, den sie verursachen, derzeit auch die gefährlichste Partei, die wir aktuell im Bundestag haben“, sagte Wagenknecht damals.
Wagenknecht ist noch Bundestagsabgeordnete der Linken, erwägt aber die Gründung einer eigenen Partei.
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