Wenn Wagenknecht und die Ampel sich verbünden: WAMPELKNECHT – die größte Gefahr für Deutschland
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Noch gibt es keine real existierende Wagenknecht-Partei – sondern nur den Plan, die deutsche Politik aufzumischen.
Sahra Wagenknecht hat angekündigt, einen neuen Namen auf deutschen Wahlzetteln zu etablieren: Das „Bündnis Sahra Wagenknecht“, kurz BSW. Und erste Umfragen zeigen: Das Momentum für diese Gründung scheint günstig, das Erfolgs-Potential definitiv vorhanden. Und die neue Partei könnte auch ein Macht-Anker für die Umfrage-Tiefflieger aus der Regierung sein …
Satte 14 Prozent würde die Wagenknecht-Partei aus dem Stand holen. Das zeigt eine INSA-Umfrage für die Bild am Sonntag. Am meisten Verluste in so einem Szenario würde die AfD verzeichnen, sie käme auf 17 Prozent – das sind 4 Prozentpunkte weniger als in einer Umfrage OHNE die Wagenknecht-Partei. Aber auch alle anderen Parteien würden schwächer durch Ziel laufen: Die SPD käme auf 15 Prozent (-1), CDU/CSU auf 29 Prozent (-2), die FDP auf 5 Prozent (-1), die Grünen kämen auf 12 Prozent (-1). Spannend: Einzig Wagenknechts alte Partei Die Linke würde unverändert bei 4 Prozent stehen (und aus dem Parlament fliegen).

Eine Wagenknecht-Partei würde in erster Linie der AfD schaden.
Heißt im Klartext: In Umfragen OHNE eine Wagenknecht-Partei kommen die Ampel-Parteien nur auf 35 Prozent und wären abgewählt. MIT der Wagenknecht-Partei könnte sich die Koalition nach links erweitern, BSW würde auf Augenhöhe mit Grünen und der SPD agieren. Und die in Umfragen gerade so oft verprügelten Ampel-Parteien hätte auf einmal eine neue Regierungsoption: Ein Pakt mit der roten Sahra würde die Macht retten.
Wagenknecht und die Ampel – WAMPELKNECHT! Für die Regierung eine gute Nachricht. Für Deutschland eine große Gefahr.
- Olaf Scholz (SPD) könnte seine Respekt-Kanzlerschaft in eine zweite Amtszeit führen – und sich am Ende selbst fragen, wie er das geschafft hat.
- Robert Habeck (Grüne) und seine Partei hätte eine noch linkere Farbe am Kabinettstisch, aber auch heftigen Gegenwind bei Klima- und Gesellschaftsthemen.
- Christian Lindner (FDP) hätte seine Partei zwar halbiert, aber am Regierungstisch gehalten.
Für die deutsche Wirtschaft wäre eine solche „Wampelknecht“ absolut verheerend. Schon jetzt dominieren in der Regierung öko-sozialistische Ideen der Grünen Partei, die Energiepreise sind auf Höchstniveau, getrieben durch ideologische Ideen wie den Atomausstieg, die Industrie wandert aus Deutschland ab, verliert das Zutrauen in den Wirtschaftsstandort. Die DDR-ähnlichen Ideen von Sahra Wagenknecht, die staatlich kontrollieren will, was produziert wird, könnten die Abwanderung dramatisch beschleunigen.
Würde die FDP das denn mitmachen? Wenn es um den Machterhalt geht, ist alles möglich. Christian Lindner hat im Juni, als mit Robert Sesselmann erstmals ein AfD-Mann ein Landratsamt erobern konnte, auch mit dem Satz aufhorchen lassen: „Es tut mir in der Seele weh es zu sagen, aber im Notfall könnte man noch die Linkspartei wählen.“
Und sollten die Liberalen die Fünf-Prozent-Hürde reißen, könnten SPD, Grüne und Wagenknecht auch ohne bürgerlichen Anstrich regieren. Aber egal ob mit oder ohne FDP: Die Wagenknecht-Partei macht die linkeste Regierung aller Zeiten möglich. Und das ist angesichts der aktuellen Regierung schon eine Leistung.

Eine Wagenknecht-Partei wäre für die Regierung eine gute Nachricht. Für Deutschland eine große Gefahr.
Bitter für CDU und CSU: Selbst wenn die Union ihren Umfrage-Höhenflug in ein starkes Wahlergebnis ummünzen kann, gegen ein breites WAMPELKNECHT-Bündnis kämen Merz, Söder & Co. nicht an. Das liegt auch daran, dass die AfD als Rechtsaußen-Partei als nicht bündnisfähig angesehen wird – während auf der linken Seite des Parlaments eine Option entsteht, die den Platz der SED-Erben von den Linken einnimmt und als anschlussfähig gilt.
Woher zieht Wagenknecht ihre Wähler? Ex-Bundespräsident Joachim Gauck glaubt, dass vor allen Dingen SPD und AfD leiden werden. „Hier entsteht eine Partei, die ausgewählte linke mit nationalpopulistischen Argumenten verbindet – und vor allem den Sozialdemokraten und der AfD Wähler abspenstig machen könnte“, sagte Gauck den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Wie bei der AfD finde man bei ihr ein Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, eine Verharmlosung der Bedrohung, die vom „russischen Kriegsbrandstifter“ ausgehe.
Und was sagt Friedrich Merz (CDU), Oppositionsführer und potentieller Kanzlerkandidat der Union? „Womöglich gelingt es Sahra Wagenknecht, der rechtsextremen AfD einiges an Stimmen wegzunehmen“, so Merz zur „Stuttgarter Zeitung“. Merz hatte 2018 als Bewerber für den Parteivorsitz selbst gesagt, er traue es sich zu, die AfD zu halbieren. Wagenknecht scheint da auf einem besseren Weg zu sein. Und Merz den Weg zur Macht zu versauen …
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Willi Haentjes
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