Wie gefährlich wird die Siegestor-Projektion für Habeck?
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Robert Habeck hat sich in Übergröße auf das Siegestor in München projizieren lassen. Dazu der Slogan: „Bündniskanzler – Ein Mensch. Ein Wort.“ Das könnte für den Noch-Wirtschaftsminister ziemlich deftige Folgen haben – denn die Wahlkampf-Aktion brachte nicht nur Habecks offensichtlich vorhandenen Größenwahn zum Ausdruck, die Grüne Partei hat mit ihrer Wahlkampf-Aktion zudem geltendes Recht gebrochen!
Die Münchener Polizei hat dem Bayerischen Rundfunk mitgeteilt, dass die Grünen ein Unternehmen mit der Projektion des übergroßen Habeck beauftragt hatte, dafür jedoch keine Genehmigung der Stadt München hatte. Laut der Münchener Plakatierungsverordnung dürfen „Darstellungen durch Bildwerfer in der Öffentlichkeit nur nach vorheriger Genehmigung durch die Landeshauptstadt München vorgeführt werden“. Auch das Münchener Kreisverwaltungsreferat konnte zunächst nicht sagen, ob eine Genehmigung vorlag.
Wollen die Deutschen einen „Bündniskanzler“, der sich beim Buhlen um Stimmen nicht einmal an geltendes Recht hält?
„Eine neue Dimension grüner Arroganz“
CSU-Generalsekretär Martin Huber bezeichnete die Habeck-Aktion als Skandal: „Völliger Größenwahn bei Robert Habeck und den Grünen: illegal ein Kulturdenkmal für selbstverliebte politische Botschaften nutzen ist eine neue Dimension grüner Arroganz.“ Auf der Projektion am Freitagabend war Habeck vor einem grünen Hintergrund zu sehen, darunter die Schlagworte „Bündniskanzler. Ein Mensch. Ein Wort.“
Kanzler mit 13 Prozent Zustimmung?
Habecks Grüne dümpeln in den Umfragen derzeit rund um 13 Prozent herum, haben fast 20 Punkte Rückstand zur Union und kaum eine Chance, die Zustimmungswerte bis zum 23. Februar noch völlig zu verändern. Habecks Machtanspruch wird daher nicht nur vom CSU-General als Größenwahn wahrgenommen.
Umso bemerkenswerter, dass Habeck das Siegestor in München auswählte, das die Inschrift „Dem Sieg geweiht – Vom Krieg zerstört – Zum Frieden mahnend“ und symbolisch für den Sieg Deutschlands über das Frankreich unter Napoleon steht.

Auch in Düsseldorf ließ sich Habeck riesig an eine Fassade projizieren.
Doch es ist nicht die einzige Mega-Habeck-Projektion: Auch an der bekannten Düsseldorfer Straße „Kö“ haben die Grünen den Riesen-Habeck projiziert. Diesmal wurde das Wahlplakat auf die Fassade des Görres-Gymnasiums geworfen, wie ein Foto belegt, das ein NIUS-Leser aufgenommen hat. Ob in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt eine Genehmigung vorlag, ist nicht bekannt.
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