Skandal-Zahlen aus dem Jobcenter: Andrea Nahles hat 100.000 Angestellte, vermittelt aber weniger als 100.000 Jobs
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Die Bundesagentur für Arbeit (BA), unter der Führung von Andrea Nahles (SPD), verzeichnet für 2024 ein bitteres Minus bei der erfolgreichen Vermittlung von Jobs.
Aus insgesamt rund 6,7 Millionen Vermittlungsfällen aus Bürgergeld und Arbeitslosengeld mündeten davon lediglich 30,3 Prozent in irgendeiner Form von Beschäftigung – und nur 27,7 Prozent in regulären, sozialversicherungspflichtigen Jobs, berichtet die Bild-Zeitung.
Der Rest verschwand in Minijobs, Maßnahmen oder anderen Übergangslösungen. Damit bleibt die Quote seit Jahren auf niedrigem Niveau und liegt klar unter den Werten vor der Corona-Pandemie.
Besonders drastisch fällt der Blick auf die direkten Vermittlungen der Bundesagentur für Arbeit aus: 2015 ging noch gut jeder achte Jobwechsel (13,2 Prozent) auf einen Vorschlag der Behörde zurück. 2024 waren es nicht einmal mehr fünf Prozent (4,9 Prozent) – ein neuer Tiefstand. Ein wesentlicher Grund dürfte der massive Personalabbau im Kerngeschäft sein: Die Zahl der Vollzeitstellen für die Vermittlung sank von 19.593 (2015) auf 13.942 (2024), also um rund 30 Prozent. Gleichzeitig schrumpfte die Produktivität: Rechnerisch schafft ein Vermittler der Behörde heute nur noch sechs erfolgreiche Platzierungen pro Jahr – früher waren es 15.
Das bedeutet: Bei der Bundesagentur für Arbeit arbeiten mehr Leute als in einem Jahr Jobs vermittelt werden!

Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit
Paradox: Während die Vermittlungsteams kleiner wurden, wuchs die Gesamtbehörde weiter. Unter der Führung von Andrea Nahles seit 2022 kletterte der Personalbestand auf rund 101.000 Vollzeitstellen (2015: 96.300). Die Personalkosten legten ebenfalls kräftig zu – von 3,9 auf 5,58 Milliarden Euro jährlich.
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