Gold und Silber im freien Fall
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Es war zu schön, um wahr zu sein: Gold und Silber klettern nicht mehr. Im Gegenteil – die Edelmetalle sind im freien Fall. Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) Gold kostete am Montag im frühen Handel nur noch etwas mehr als 4.300 Dollar und damit vier Prozent weniger als am Freitagabend.
Gold ist damit im Iran-Krieg, anders als in vielen anderen Kriegen und Krisen davor, alles andere als ein sicherer Hafen. Seit dem Start der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran büßte der Goldpreis mehr als 18 Prozent ein. Er war in den ersten Tagen des Kriegs noch bis auf fast 5.420 Dollar gestiegen.
Noch drastischer ist die Entwicklung bei Silber. Der Preis für eine Feinunze Silber büßte seit Ende Januar fast die Hälfte seines Rekordstands von knapp 122 Dollar ein. Seit dem Start des Iran-Kriegs vor etwas mehr als drei Wochen verbilligte sich Silber um mehr als 30 Prozent.
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