Rossmann tritt aus Familienunternehmer-Verband aus, nimmt 2,5 Milliarden Euro von AfD-Wählern aber gern
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Die Drogeriekette Rossmann ist aus dem Verband der Familienunternehmer ausgetreten. Auslöser: Der Verband hatte eine Öffnung hin zu Gesprächen mit der AfD angekündigt und die sogenannte „Brandmauer“ für gescheitert erklärt. Dabei verdient Rossmann mit dem Verkauf von Drogerieprodukten an AfD-Wähler und -Sympathisanten eine große Menge an Geld.
Sprechen? Nein. Das Geld nehmen? Ja – so lautet die neue Unternehmensstrategie des Drogerie-Riesen Rossmann. Mit 2.300 Filialen in Deutschland ist Rossmann hinter DM die zweitgrößte Kette in Deutschland. 9,9 Milliarden Euro hat das Unternehmen 2024 in Deutschland an Umsatz erwirtschaftet, über den Gewinn wird geschwiegen.
Heißt aber auch: Bei Umfragenwerten zwischen 25 und 27 Prozent für die AfD nimmt Rossmann jedes Jahr 2,5 Milliarden Euro und mehr von AfD-Wählern aus deren Geldbörsen dankend an. Auch dürften bei Rossmann – betrachtet man den Durchschnitt der Bevölkerung – mindestens 10.000 Menschen angestellt sein, die die AfD wählen oder dies zu tun gedenken.
Bemerkenswert ist zudem, dass Dirk Rossmann – Haupteigentümer von Rossmann – noch im Jahr 2020 einen Roman herausgebracht hat, in dem er in schwärmerischer Art und Weise über Russland-Diktator Wladimir Putin geschrieben und die Pipeline Nordstream 2 entgegen der lauten Kritik als kluges Projekt dargestellt hatte. Eine Position, die der Position der AfD nicht gerade unähnlich ist ...
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