Tankrabatt: Von 17 Cent kamen laut ifo zunächst nur 10 bis 13 Cent an
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Von der staatlichen Entlastung an der Zapfsäule kommt laut ifo zunächst nur ein Teil bei den Autofahrern an. Eigentlich senkt der Tankrabatt die Steuerlast auf Diesel und Benzin um rund 17 Cent pro Liter. Nach den Auswertungen des ifo-Instituts lag der tatsächliche Preiseffekt in den ersten Tagen aber nur bei etwa 10 bis 13 Cent pro Liter.
Das ifo misst mit seinem „Tankrabatt-Tracker“, ob Mineralölkonzerne und Tankstellenbetreiber die Steuerentlastung tatsächlich weitergeben. Der Rabatt gilt seit dem 1. Mai 2026 und ist zunächst bis zum 30. Juni befristet. Beschlossen wurde er als Reaktion auf die gestiegenen Spritpreise infolge des Iran-Kriegs.
Für Autofahrer ist entscheidend, was am Ende an der Zapfsäule steht. Und genau dort bleibt die Entlastung nach der ifo-Auswertung zunächst hinter dem politischen Versprechen zurück. Bei vollständiger Weitergabe müssten Diesel, Super E5 und Super E10 im Vergleich zu Frankreich um rund 17 Cent pro Liter günstiger werden. Tatsächlich fiel der Effekt zunächst niedriger aus.
Tankrabatt kostet Staat 1,6 Milliarden Euro
Der Tankrabatt der Bundesregierung ist teuer: Laut Gesetzentwurf kostet er den Staat im laufenden Jahr rund 1,6 Milliarden Euro an Steuereinnahmen. Ob diese Milliarden bei den Autofahrern vollständig ankommen, ist damit keine politische Behauptung, sondern eine Frage der tatsächlichen Preisentwicklung an den Tankstellen.
Die Datenbasis ist umfangreich. In Deutschland stammen die Preise von der Markttransparenzstelle des Bundeskartellamts. Aus minutengenauen Tankstellenpreisen berechnet das ifo Tagesdurchschnittswerte für Diesel, Super E5 und Super E10.
Der Befund: Der Tankrabatt wirkt, aber zunächst nicht in voller Höhe. Von 17 Cent kamen laut ifo anfangs nur etwa 10 bis 13 Cent bei den Autofahrern an.
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