Ob Politik, Medien oder Kirche: Die stillschweigende Komplizenschaft mit dem Islamismus muss aufhören
Ein Beitrag von
Ich klage an: So kann es nicht weitergehen mit der Verharmlosung des Islamismus. So kann es nicht weitergehen mit der stillschweigenden Komplizenschaft in der Politik, den Medien, den Kirchen. Islamisten wie der Attentäter von Berlin wollen nur eins: Menschen töten, die sich dem islamischen Sittengesetz nicht unterwerfen.
Es kann Schwule treffen und Lesben, Juden, Christen, Atheisten, alle, die sich der menschenfeindlichen Ideologie verweigern. Diese Anschläge sind Anschläge auf den Westen, auf die Freiheit, auf das Abendland, und sie werden erst aufhören, wenn die stillschweigende Komplizenschaft endet.
„Kissler Kompakt“ vom 27. Juli finden Sie hier:
Deutscher aus dem Libanon
Eine Frau starb, über zwei Dutzend Menschen wurden am Rand des Berliner Christopher Street Days verletzt. Der Täter steuerte seinen Wagen in eine Menschenmenge. Als er ausstieg, ging er mit einer Machete auf Passanten los. Es handelt sich um einen 21-jährigen Mann, dessen Familie aus dem Libanon stammt. Bei seiner Festnahme wurde er erschossen.
Seit fünf Jahren haben die Sicherheitsbehörden ihn als Islamisten im Blick. Seit fünf Jahren. Damals war Abdul Ballout 16 Jahre alt. Er besitzt den deutschen Pass. Integriert war er aber offenbar nur in die islamistische Gedankenwelt. So wie auch der afghanische Mörder von Marius in Trier.
Erst Haft, dann Bewährung
Abdul Ballouts Mutter wurde drei Jahre vor seiner Geburt eingebürgert. Auf dieser Einbürgerung lag kein Segen. Erst im Mai wurde Abdul Ballout wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zu einem Jahr und zehn Monaten Haft verurteilt.
Das Amtsgericht Tiergarten setzte die Strafe zur, wie es heißt, Vorbewährung aus. Mit solchen Urteilen begräbt der Rechtsstaat sich selbst. Solche Urteile sind Freibriefe für den Islamismus. Ein solcher Staat hat Blut an den Händen.
Der Kanzler will das offene Land
In der Politik scheut man sich, Ross und Reiter zu nennen. Das meine ich mit stillschweigender Komplizenschaft. Wer Islamismus nicht als den Feind der Freiheit, des Westens und des Rechtsstaats benennt, der relativiert die islamistische Tat. Der Kanzler sagte, Deutschland müsse eine offene Gesellschaft bleiben.
Es braucht aber weniger Offenheit für islamistischen Terror. Es braucht: lückenlos kontrollierte Grenzen, schnellere Abschiebungen, langsamere Einbürgerungen und die Festsetzung aller Gefährder. Merz verschließt die Augen vor der Realität, wenn er Islamisten unterstellt, sie wollten lediglich unsere Gesellschaft spalten.
Nein, Herr Merz. Islamisten wollen töten. Sie wollen den Westen nicht spalten, sie wollen den Westen vernichten. Und sie werden weiterhin töten, solange diese Absicht nicht erkannt und benannt wird.
Auch in den Medien wird viel zu oft das Eiapopeia der Feigheit gesungen. Die FAZ warnt nach dem Berliner Anschlag vor den Kräften auf der „ganz rechten Seite des politischen Spektrums“ und fordert ein Zusammenstehen in Zorn, Trauer und Trotz. Damit wird man den Islamismus nicht besiegen. Zorn, Trauer und Trotz unter potentiellen Opfern werden keinen Islamisten vom Töten abhalten.
Kirchen relativieren
Auch die Kirchen haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Der katholische Berliner Bischof, Herr Koch, sagte nach dem Anschlag: „Der Hass darf nicht gewinnen.“ Nicht Hass ist das tödlichste Problem unserer Gesellschaft, sondern islamistischer Terror – ein Terror, der auch Christen gilt.
Vor zehn Jahren wurde der 85-jährige römisch-katholische Priester Jacques Hamel während der Messe von jungen Islamisten abgeschlachtet. Den Kirchensteuerkirchen aber ist der Kampf gegen vermeintliche Islamophobie wichtiger als der Einsatz gegen Islamismus – und für das Christentum.
Queere Verblendungen
Auch in der schwul-lesbischen Gemeinschaft gab und gibt es gefährliche Verblendungen. Die größte Gefahr geht von Islamisten aus, nicht von Rechten und nicht von der AfD. Queers for Palestine ist eine suizidale Verrücktheit. Der Anwalt Ralf Höcker, selbst homosexuell, beklagt das „komplette Durchdrehen der sogenannten Queercommunity“. Er, Höcker, wolle zurück in die Neunziger.
Zeitmaschinen sind in der Politik nicht vorgesehen. Was es aber endlich geben muss: ein Ende der Scheuklappen, ein Ende der stillschweigenden Komplizenschaft in Politik, Medien, Kirchen und Queer-Community.
Nach dem Anschlag darf nicht schon wieder vor dem Anschlag sein.
Haben Sie einen Hinweis zu diesem Thema? Hier können Sie uns schreiben.
Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.
Mehr NIUS:
Die katholische Kirche kämpft gegen die AfD: Nun werden auch die Wähler beschimpft
Trier ist überall: Deutschland wird zum Land der Zufallsopfer
Antifa und linke Selbstjustiz: So hat das ZDF keine Existenzberechtigung
Panik bei Steinmeier, Quadbeck und Co.: Mit allen Bandagen gegen die AfD
Merz stolpert durch den Leihmutter-Skandal
Der Kanzler redet sich die Lage schön: Friedrich Merz bleibt ohne Bodenhaftung
Freiheit für den Staat, Belastungen für den Bürger: Diese Politik ist nicht mehr ernst zu nehmen
ARD und ZDF sind unersättlich: Sie wollen immer mehr Geld – damit muss Schluss sein!
Mehr NIUS:
Panik bei Steinmeier, Quadbeck und Co.: Mit allen Bandagen gegen die AfD
Merz stolpert durch den Leihmutter-Skandal
Der Kanzler redet sich die Lage schön: Friedrich Merz bleibt ohne Bodenhaftung
Freiheit für den Staat, Belastungen für den Bürger: Diese Politik ist nicht mehr ernst zu nehmen
ARD und ZDF sind unersättlich: Sie wollen immer mehr Geld – damit muss Schluss sein!
Der Kult um die Regenbogenfahne weitet sich aus: Er dient der moralischen Anmaßung, nicht der Gleichberechtigung
Freiheit oder Sozialismus? Das ist die Schicksalsfrage der Deutschen
Kuscheln mit der Linken, Fremdeln mit dem Volk: Friedrich Merz lebt in seiner eigenen Welt
Alexander Kissler
Artikel teilen
Kommentare