Neue INSA-Sonntagsfrage: AfD führt weiterhin, Union holt auf
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Die AfD bleibt in der neuen INSA-Sonntagsfrage stärkste Kraft. Im aktuellen Meinungstrend des Instituts für Bild kommt die Partei auf 29 Prozent und hält damit ihr Ergebnis aus der Vorwoche.
Die Union kann leicht zulegen, bleibt aber deutlich hinter der AfD zurück. CDU/CSU erreichen 22 Prozent – ein Plus von einem Punkt. Der Abstand zwischen AfD und Union beträgt damit sieben Prozentpunkte. Auch die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und kommt auf 13 Prozent. Die Grünen bleiben unverändert bei 14 Prozent und liegen damit weiter vor dem Koalitionspartner SPD. Die Linke verliert einen Punkt und steht nun bei 10 Prozent.

BSW und FDP bei drei Prozent
Für die kleineren Parteien bleibt die Lage unverändert schwierig. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verharrt bei drei Prozent. Auch die FDP kommt erneut nur auf drei Prozent und würde damit klar an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Auf sonstige Parteien entfallen zusammen sechs Prozent.
Für die Bundesregierung bleibt das Ergebnis ein Warnsignal. SPD und Grüne kommen zusammen nur noch auf 27 Prozent. Selbst gemeinsam mit der Union lägen sie rechnerisch bei 49 Prozent. Ohne AfD-Beteiligung wären stabile Mehrheiten damit weiterhin nur unter schwierigen politischen Voraussetzungen denkbar.
Die AfD behauptet ihre Spitzenposition, während die Union zwar leicht aufholt, aber weiter deutlich hinter der Partei liegt. Für Friedrich Merz bleibt die zentrale Frage, ob die Union ihren Anspruch als stärkste Kraft im bürgerlichen Lager wiederherstellen kann – oder ob sich der Abstand zur AfD weiter verfestigt.
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