INSA-Sonntagstrend: AfD baut Vorsprung vor Union aus – mehr Deutsche gegen Parteiverbot als dafür
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Die AfD behauptet ihre Spitzenposition im aktuellen INSA-Sonntagstrend und vergrößert den Abstand zur Union. Während CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt verlieren, bleibt die AfD stabil und liegt nun deutlich vor ihrem stärksten politischen Konkurrenten.
Nach der aktuellen Erhebung erreicht die AfD 29 Prozent der Stimmen. Die Union kommt nur noch auf 21 Prozent und verzeichnet damit einen Rückgang um einen Prozentpunkt. Der Vorsprung der AfD beträgt damit acht Prozentpunkte – ein Abstand, der laut INSA zuletzt Anfang Juni gemessen wurde.
Im Mittelfeld ergeben sich kleinere Verschiebungen. Die SPD verbessert sich um einen Prozentpunkt auf 13 Prozent und zieht damit mit den Grünen gleich, die ihren Wert aus der Vorwoche halten. Die Linke bleibt unverändert bei zehn Prozent.
Für FDP und BSW würde es nach den aktuellen Zahlen weiterhin nicht für den Einzug in den Bundestag reichen. Beide Parteien erreichen jeweils vier Prozent, wobei das BSW im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt zulegt. Die sonstigen Parteien kommen gemeinsam auf sechs Prozent.

Für die FDP um Generalsekretär Martin Hagen würde es nach den aktuellen Zahlen weiterhin nicht für den Einzug in den Bundestag reichen.
Die aktuellen Werte im Überblick:
- AfD: 29 Prozent
- Union (CDU/CSU): 21 Prozent
- SPD: 13 Prozent
- Grüne: 13 Prozent
- Linke: 10 Prozent
- FDP: 4 Prozent
- BSW: 4 Prozent
- Sonstige: 6 Prozent
45 Prozent gegen AfD-Verbot
Auch bei politischen Grundsatzfragen zeigt sich ein geteiltes Meinungsbild in der Bevölkerung. In einer weiteren INSA-Befragung sprach sich eine relative Mehrheit von 45 Prozent gegen ein Verbot der AfD aus. 40 Prozent befürworteten ein solches Vorgehen, während 15 Prozent keine Angabe machten oder unentschieden waren.
Ähnlich ausgeglichen fällt das Stimmungsbild zur sogenannten Brandmauer aus. 42 Prozent der Befragten halten es für richtig, dass Union und SPD eine Zusammenarbeit oder Koalition mit der AfD ausschließen. Demgegenüber bewerten 39 Prozent diese Haltung als falsch. Weitere 19 Prozent äußerten keine Meinung oder zeigten sich unentschlossen.
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