Vertuschungs-Mathe bei Ausländer-Kriminalität: So rechnen die Behörden sich die Zahlen schön
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Die polizeilichen Kriminalstatistiken zeigen einen Trend: Die Gewalt nimmt zu und Ausländer sind überproportional daran beteiligt. Doch in den Pressemitteilungen von Polizei und Landesregierungen spiegelt sich dies nicht wider. NIUS zeigt anhand von zwei Beispielen – Hamburg und Sachsen –, wie von der erschreckenden Zunahme der Sexualdelikte seit 2015 abgelenkt wird.
Das Schön-Rechnen bei der Ausländerkriminalität beruht auf der Fehlannahme, dass man von den Straftaten insgesamt – also der Summe aller Delikte – auf eine allgemeine Sicherheitstendenz schließen dürfe. Denn in dieser Summierung findet keine Gewichtung statt: Ein Mord geht genauso als eine Straftat in die Statistik ein wie ein Ladendiebstahl, womit eine Zunahme schwerer Straftaten durch eine Abnahme von Bagatelldelikten ausgeglichen werden kann.
Darüber hinaus werden schwere Verbrechen seltener begangen als eher harmlose Straftaten. Morde, Vergewaltigungen und gefährliche Körperverletzungen fallen in der Gesamtrechnung daher kaum ins Gewicht, während sich ihre Zunahme doch sehr massiv auf das Sicherheitsgefühl der Bürger auswirken würde. Eine verfünffachte Mordrate würde die Summe aller Straftaten aber nicht nennenswert beeinflussen. Dennoch dient diese Rechnung als erster Bezugspunkt für die Beurteilung der allgemeinen Sicherheitslage.
Verdoppelung der Sexualdelikte in Hamburg
So stellte die Polizei Hamburg ihre Kriminalstatistik kürzlich wie folgt vor: „Im Langzeitvergleich wird die Stadt trotz des hohen Bevölkerungswachstums kontinuierlich immer sicherer.“ Begleitend dazu dieses Diagramm:

Einfach gesagt: Wenn man die unterschiedlichsten Dinge – Bagatelldelikte, Morde, Wirtschaftsdelikte, Vergewaltigungen, Ladendiebstähle – zusammen in einen Topf wirft, füllt man ihn mit einem Datensalat, aus dem sich keine sinnvollen und differenzierenden Aussagen mehr etwa über die Kriminalitätsentwicklung im öffentlichen Raum treffen lassen. Um das den öffentlichen Raum betreffende Sicherheitsgefühl im Alltag geht es aber gerade, wenn die Kriminalstatistiken vorgestellt werden. Wie oft in einer Stadt schwarzgefahren wird, wirkt sich auf das subjektive Sicherheitsgefühl nicht negativ aus, Taschendiebstahl oder sexuelle Belästigungen, Raubüberfälle oder Clan-Kriege tun dies hingegen schon.
Man braucht bei der Beurteilung der Sicherheitslage eines Ortes – anstatt diffuser Zahlen – konkrete, aussagekräftige Statistiken. Diese gibt es durchaus, werden von den Behörden aber nicht ins Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt, weil sie kritische Fragen aufwerfen.
So haben sich seit 2014 die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in Hamburg verdoppelt, worunter sexuelle Belästigungen, Vergewaltigungen und sexuelle Nötigungen fallen. Schauen Sie:

Das bedeutet: Auf einer oberflächlichen, nicht differenzierenden Ebene wird bei den Vorstellungen der Kriminalstatistiken das Fazit gezogen, diese Stadt oder jenes Land sei „kontinuierlich immer sicherer“ geworden, während auf den unteren, ausdifferenzierten Daten-Ebenen sich gegenläufige Tendenzen zeigen. Während die Polizei Hamburg sagt, ihre Stadt würde sicherer werden, belegt die Kriminalstatistik eine drastische Zunahme der Sexualdelikte, die mit der Politik der offenen Grenzen seit 2015 korreliert.
Verdreifachung der Sexualdelikte in Sachsen
In Sachsen verhält es sich ebenso: Die Vorstellung der Kriminalstatistik leitete Innenminister Armin Schuster (CDU) mit folgender Aussage ein: „Sachsen ist ein sicheres Bundesland, denn die Allgemeinkriminalität bleibt im mehrjährigen Vergleich weiterhin niedrig. Die sächsische Polizei hat mit ihrer Arbeit die Aufklärungsquote auf den höchsten Stand der letzten zehn Jahre gebracht.“
In der dazugehörigen Präsentation findet sich diese erste Folie:

Wieder wird der Eindruck erzeugt, dass Deutschland seit 2015 sogar sicherer geworden ist. Schaut man sich aber spezifische Daten an, so erkennt man für Sachsen den auch für Hamburg geltenden Trend: Sexualdelikte nehmen seit 2014 deutlich zu. Sie haben sich sogar verdreifacht. Es gibt hier keine Kontinuität in Sachen Kriminalität, sondern ebenfalls eine Steigerung, die mit der Einwanderungspolitik korreliert.

Wer die allgemeine Sicherheitslage bewerten möchte, ist auf genaue Statistiken angewiesen. Aus einem abstrakten Daten-Sammelsurium lässt sich nicht auf die Entwicklung der Sicherheit im öffentlichen Raum rückschließen.
Eine undifferenzierte Datenansammlung, die die unterschiedlichsten Straftaten rein quantitativ aufsummiert, ist vielmehr dazu geeignet, reale Bedrohungen der Einwanderungspolitik zu verschleiern, um von jenen präzisen Daten abzulenken, die besorgniserregende Entwicklungen belegen.
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