Paritätisch, queer und autoritär: In der katholischen Kirche wollen die Linken jetzt durchregieren
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Die Kirchen zementieren ihren Linkskurs. Wer gehofft hätte, die hohen Austrittszahlen würden zu einem Umdenken führen, wurde einmal mehr enttäuscht. Die evangelische Kirchensteuerkirche forciert ihre Schrumpfung, indem sie nur links sein will und woke, feministisch und klimagerecht.
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Auch die katholische Kirchensteuerkirche ist – von mutigen Ausnahmen abgesehen – auf derselben abschüssigen Bahn unterwegs. Gerade wurde der sogenannte Synodale Weg der sogenannten Reformkatholiken abgeschlossen. Die letzte Konferenz des Synodalen Wegs zeigte in beängstigender Klarheit: Linke Bilderstürmer kapern die Kirche. Sie wollen den Glauben überwinden.
Linkes Palaver
Gestartet wurde der Synodale Weg vor sechs Jahren von Bischöfen, Laien und Verbandsvertretern, um Antworten zu finden auf die Missbrauchskrise. Schnell wurde daraus das Palaver der üblichen Verdächtigen: Die katholische Kirche in Deutschland, hieß es, müsse politisch sein und emanzipatorisch und antikapitalistisch, gerne auch queer.
Nach der letzten Sitzung des Synodalen Wegs, der in eine permanent tagende Synodalkonferenz überführt werden soll, sprach eine Hauptverantwortliche es offen aus. Hören wir auf die Präsidentin des Zentralrats der deutschen Katholiken, Frau Irme Stetter-Karp.
Partizipation, Geschlechtergerechtigkeit, Antidiskriminierung: Vom christlichen Glauben, von Trost, von Erlösung ist nicht die Rede. Die katholische Kirche soll nach dem Willen von Frau Stetter-Karp und der Absicht des Synodalen Wegs werden, was grüne und sozialdemokratische Landesverbände schon sind: ein Trainingscamp für den linken Kulturkampf.
Keine Antwort auf den Islam
Mag die religiöse Bildung kollabieren, mag das Christentum sprachlos sein angesichts der islamischen Herausforderung: Die synodale Kirche will sich um Quoten kümmern, um Gender-Fragen und das Care-Gap. Sagt beim Synodalen Weg Frau Astrid Franssen, Gleichstellungsbeauftragte im Erzbistum Bamberg.
Die Kirchensteuerkirche sorgt sich um das Care-Gap. Sie nimmt daran Anstoß, dass bei der Erziehung von Kindern und der „Sorgearbeit“ keine Planwirtschaft zwischen Mann und Frau herrscht.
Sie will offenbar im Stil linker Sozialingenieure in die Familien hineinregieren. Die Quote soll in Kirche und Gesellschaft für paritätische Verhältnisse sorgen. Die Freiheit bleibt auf der Strecke, die Tradition und auch der Glaube.
Stramm gegen Rechts
Das kümmert die synodal Bewegten nicht. Sie wollen mit der gesamten katholischen Kirchensteuerkirche scharf links abbiegen. Hören wir auf Frau Esther Göbel vom Berufsverband der PastoralreferentInnen aus Berlin. Sie sagt der „Queerfeindlichkeit“ und der „menschenfeindlichen Bedrohung von Rechts“ den Kampf an.
Hinter so viel behaupteter Menschenfreundlichkeit verbirgt sich der kalte Wille zum Durchregieren. Linke wollen aus der Kirche das Nicht-Linke vertreiben, indem sie es für menschenfeindlich erklären. Sie wenden sich damit auch gegen die einfache Frömmigkeit vieler Menschen. Und sie scheuen vor totalitärem Wahn nicht zurück.
Die erschütterndste Aussage stammt vom Generalvikar im Erzbistum Berlin, Herrn Manfred Kollig. Dessen verächtliche Sprache ist eines Priesters kaum würdig.
Der Berliner Generalvikar diffamiert
Herr Kollig will sich mit den Kritikern des Synodalen Wegs nicht mehr abgeben. Er diffamiert Katholiken, die gegenüber den Gremien und deren Beschlüssen auf einer eigenen Meinung beharren. Er nennt sie Widerständige, und Widerständige dürften nicht belohnt werden. Sagt Manfred Kollig.
Die autoritäre Machtanmaßung des Berliner Generalvikars entlarvt den Synodalen Weg und die geplante Synodalkonferenz als Herrschaftsinstrumente. Die letzten Bastionen, auf die sich die großen Kirchen zurückziehen, sind ihre Geldspeicher und ihre Gesinnungen.
Zum Schaden mutiger Einzelkämpfer und kreativer Neuaufbrüche soll aus einer Glaubens- eine Weltanschauungsgemeinschaft mit Schlagseite werden. Eine solche Pseudokirche aber vermisst kein Mensch.
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Alexander Kissler
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