Polizei gibt Entwarnung nach Bomben-Verdacht – Absperrungen am Bahnhof Lichtenberg aufgehoben
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Nachdem wegen eines Bombenverdachts am Bahnhof Lichtenberg die Bundespolizei anrücken musste, gibt es nun Entwarnung.
Am Freitagmittag wurde der Bahnhof Lichtenberg in Berlin geräumt. Ab 12.00 Uhr fand ein größerer Einsatz der Bundespolizei dort statt. Der Bahnhof wurde abgesperrt. Auch der Zugverkehr war eingestellt worden.
Die Bundespolizei teilte am Mittag gegenüber NIUS mit, dass am Bahnhof ein Mann festgestellt worden sei, der einen verdächtigen Gegenstand bei sich trug. Es konnte nicht ausgeschlossen werde, dass es sich um einen „USBV-Fall“ handelt. Also eine unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtung. Es handele sich konkret um „einen verdächtigen Gegenstand, wo Drähte rausschauen“.
Ein Entschärfungs-Team musste anrücken. Das Spezialteam vor Ort untersuchte den Gegenstand. Der Verdächtige wurde kurzzeitig festgenommen und befand sich in Polizeigewahrsam.
Später dann: Entwarnung!
Nachdem die Spezialisten den Gegenstand untersucht hatten, stellte sich heraus, dass es sich um einen ungefährlichen Gegenstand handelt, heißt es. Gegen 13.15 Uhr wurden alle Absperrungen wieder aufgehoben. Der Bahnverkehr läuft wieder an.
Erst vor kurzem war die Polizei an dem Bahnhof im Stadtteil Neukölln ebenfalls in einem Großeinsatz. Grund: Ein auffälliger Mann, der von der Polizei zufällig kontrolliert werden sollte, ließ einen Beutel mit einem hochexplosiven Sprengstoff auf den Boden fallen.
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