Ex-Familienministerin Kristina Schröder kritisiert Trans-Ideologie: „Geschlecht ist ein biologisches Faktum. Punkt.“
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Wer Mann und wer Frau ist, kann seit wenigen Wochen jeder selbst entscheiden. Die Rolle der Eltern wird aufgeweicht, wenn ein Kind sich ein anderes Geschlecht wünscht. Eine gefährliche Entwicklung, sagt Kristina Schröder (CDU): „Ein Leitgedanke zieht sich durch all diese Vorhaben: Das Biologische soll komplett geleugnet werden. Es soll gar keine Rolle mehr spielen.“
Die ehemalige Familienministerin geht bei „Schuler! Fragen, was ist“ mit der Trans-Ideologie und dem neuen Gesetz hart ins Gericht.
„Dieser ganze Versuch, Geschlecht jeglicher biologischen Verankerungen zu berauben, der ist zum Scheitern verurteilt“, sagt Schröder in dem Gespräch, das vor dem Anschlag von Magdeburg aufgezeichnet wurde. „Geschlecht ist erstmal ein biologisches Faktum. Punkt.“ Auch der Fall der vermeintlichen Boxerin Imame Khelif, die bei den olympischen Spielen mit ihrer männlichen Statur sämtliche Boxkämpfe gewann, treibt Schröder noch immer um. „Der Frauensport kann durch das Thema einpacken“, so Schröder. „Wenn man das anerkennt, dass jemand sich einfach als Frau erklärt, dann kann der Frauensport im Grunde heimgehen.“

Das hat Orwellsche Züge: Es geht nicht nur um Selbstbestimmung, sondern um Fremdbestimmung
Die körperliche Überlegenheit des Mannes sei in vielen Sportarten einfach Fakt. „Da muss man sich ja nur mal die Rekorde angucken. Zwischen Männern und Frauen ist da fast überall ein eklatanter Unterschied. Deswegen ist der Frauensport absolut drauf angewiesen, eine Sonderrolle zu spielen.“ Dass es bei Imame Khelif offenbar um einen genetischen Defekt bzw. eine intergeschlechtliche Frau und keine klassische Trans-Thematik handelt, erkennt Schröder dabei ausdrücklich an. „Es ist ja völlig in Ordnung so zu leben, aber es ist sicherlich falsch, dann in der Klasse der Frauen anzutreten, wenn man die körperlichen Attribute eines Mannes hat.“

Doch das Selbstbestimmungsgesetz hält die frühere Familienministerin auch grundsätzlich für falsch. Es sei eben nicht so, dass nur ein sehr kleiner Teil der Gesellschaft betroffen sei, sagt Schröder. „Natürlich ist die gesamte Gesellschaft davon betroffen, wenn sie bestimmte biologische Fakten nicht mehr als biologische Fakten benennen kann. Insofern geht es hier nicht nur um ,Selbstbestimmung', sondern es geht auch um Fremdbestimmung. Zum Beispiel von mir, wenn ich in einer Damen-Umkleidekabine vom Fitnessstudio einem biologischen Mann gegenüberstünde mit allem, was an einem biologischen Mann so dran ist. Dann dürfte ich nicht sagen, ich will aber diesen Mann hier nicht. Dann könnte mir unter Umständen eine Strafe von bis zu 10.000 Euro drohen, weil ich diese biologische Tatsache benenne, und da muss ich dann sagen: Das nimmt dann hat dann schon Orwellsche Züge an, wenn man quasi das, was man sieht, nicht mehr benennen darf.“
Das ganze Interview mit Kristina Schröder finden Sie hier.
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