Wegen Migrationskritik droht einer Mutter aus Duisburg-Marxloh der Verlust ihrer Kindergartenplätze
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Einer Mutter aus Duisburg-Marxloh wurde angedroht, dass sie den Kindergartenplatz für ihre Kinder verliert, sollte sie sich weiterhin kritisch zur überbordenden Migration in ihrem Stadtteil äußern. NIUS war in Duisburg und hat mit der Betroffenen über den Austausch mit dem Kindergarten und das Leben in dem Problemviertel gesprochen.
Sehen Sie hier das vollständige Gespräch:
Im Sommer war NIUS im Duisburger Stadtteil Marxloh unterwegs, um über die dortigen Missstände zu berichten. Im Zuge dieser Reportage traf das Team in der Fußgängerzone eine Mutter mit ihren Kindern und kommt spontan mit ihr ins Gespräch. Schnell erzählt sie vom Alltag ihrer Familie: Im Kindergarten gebe es nur noch eine Handvoll deutscher Kinder, auf den Spielplätzen liege überall Müll, Ratten seien längst zur Plage geworden und auf dem Spielplatz werde zur muslimischen Kopfbedeckung geraten. Die Tagesstätte ihrer Kleinen lässt sie in dem Interview unerwähnt.

Nicht jeder in Marxloh hat ein beschwerliches Leben.
Der Vorwurf: rassistische Äußerungen
Dennoch wurde sie wenige Monate nach Veröffentlichung der Reportage von der Leitung des Kindergartens schriftlich kontaktiert, mit dem Vorwurf, sie habe sich in der Öffentlichkeit rassistisch geäußert. Sollte sie sich noch einmal in ähnlicher Weise öffentlich zu Wort melden, drohe ihr der Entzug des Kindergartenplatzes.
Als sie sich nicht auf ein persönliches Gespräch einlässt und nur in schriftlicher Form antwortet, legt die Tagesstätte noch einmal nach: An der Tür zur Kindertagesstätte hängt ein Aushang, in dem es erneut heißt: „Es gab rassistische und abwertende Äußerungen, die sich auf Herkunft, Sprache und andere persönliche Merkmale beziehen.“

Müll und Verwahrlosung sind in Marxloh an der Tagesordnung.
Bezogen sind diese Beschreibungen auf die Aussage ihrer vierjährigen Tochter, die ein anderes Kind als „Talahon“ bezeichnet haben soll. Weil sie in der Aussage ihrer Tochter und ihren eigenen Äußerungen keinen Rassismus erkennen kann, entscheidet sie sich auch danach, nicht klein beizugeben. Im Interview mit NIUS spricht sie über ihren Widerstand und das Leben im Duisburger Problemstadtteil.
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