ZDF-Journalistin Bosetti steht für alles, was in den Medien während der Pandemie schief gegangen ist
Ein Beitrag von
Wenn Sarah Bosetti reden will, hören die Vögel auf zu singen, fangen die Engel an zu schreien, ist die Welt danach ein bisschen beschädigter.
Mit ihrem journalistischen ZDF-Format „Bosetti will reden!“ machte Bosetti in den Corona-Jahren immer wieder Stimmung gegen Andersdenkende. Wiederholt waren Menschen, die der Regierung ablehnend gegenüber eingestellt waren, ihrem Hass und ihrer Hetze ausgesetzt, gestützt auf falsche Tatsachenbehauptungen. NIUS skizziert ihr dreijähriges Wirken und zeigt auf, warum die ZDF-Journalistin ein Schlaglicht auf das Corona-Versagen der Medien insgesamt wirft.
Dezember 2021: „Wir alle wissen, wer die Schuld an der vierten Welle trägt.“ Ohne mit der Wimper zu zucken, behauptete die Journalistin, dass die vierte Welle ausgeblieben wäre, wenn sich nur alle geimpft hätten. Es war auch damals eine Behauptung ohne Realitätsgrundlage. Nichts sprach für einen solchen Zusammenhang. Im Gegenteil: Wenig zuvor suchte der Stern nach einer Erklärung für die Inzidenz in Bremen, die „trotz hoher Impfquote“ sogar „überdurchschnittlich hoch“ war. Auch Sarah Bosetti wird im Geschichtsunterricht einmal etwas von der Sündenbocktheorie gehört haben. Es ist ein Modell, „das davon ausgeht, dass die aus Frustration herrührende Aggression auf andere verschoben wird“, so spektrum.de. Bosetti machte Ungeimpfte zum Sündenbock.
Auf ihre haltlose Schuldzuweisung folgte der Satz, mit dem sie sich im kollektiven Gedächtnis vieler Deutscher verewigte: „Wäre die Spaltung der Gesellschaft wirklich etwas so Schlimmes? Sie würde ja nicht in der Mitte auseinanderbrechen, sondern ziemlich weit rechts unten. Und so ein Blinddarm ist ja nicht im strengeren Sinne essentiell für das Überleben des Gesamtkomplexes.“ Bis heute hat sie sich für diese Entgleisung nicht entschuldigt.

Über 9000 Menschen gefiel eine biologistische Herabsetzung einer Minderheit.
April 2023: Statt Reue zu zeigen, warf sie eineinhalb Jahre später dem „Blinddarm der Gesellschaft“ in einem Tweet genau das vor, was sie selbst wörtlich begrüßte hatte: Spaltung. Kritisiert habe sie „nur Menschen, die die gesellschaftliche Spaltung wollen. Sonst niemanden“. Dass Ungeimpften Spaltung vorgeworfen wurde, war eher ungewöhnlich, was dafür spricht, dass Bosetti projizierte: Sie warf ihr eigenes spaltendes Verhalten jenen Menschen vor, denen sie damit Unrecht tat.
„Ihr seid ein bisschen wie Hitler“
Sarah Bosettis reißerische Sprache schöpfte aus den medial dauerpräsenten Feindbildern („Corona-Leugner“, „Impfgegner“, „Rechte“). Diese Begriffe waren sachlich falsch, irreführend und dienten propagandistischen Zwecken, mit denen der Pressekodex schwer verletzt wurde. Ein Beispiel ist das Framing als „Rechte“. Seit Ende 2020 war bekannt, dass sich Corona-Demonstranten zu wesentlichen Teilen aus Linken und Grünen zusammensetzten. So titelte die Zeit:

Die Maßnahmengegner waren so vielfältig wie die Bevölkerung.
Trotzdem wurden sie nahezu immer als rechts und sogar rechtsextrem geframet. Ziel war es, Regierungskritik als irrational und unmoralisch darzustellen. Dazu wurden unbedeutende Fragwürdigkeiten skandalisiert, überdramatisiert und als repräsentativ für die gesamte vermeintlich homogene „Bewegung“ suggeriert.
November 2020: Ein willkommener Anlass dafür war zum Beispiel der „illegale Kindergeburtstag“ eines elfjährigen Mädchens. Auf einer „Querdenken“-Demonstration in Stuttgart sagte das Kind: „Ich fühlte mich wie bei Anne Frank im Hinterhaus, wo sie mucksmäuschenstill sein mussten, um nicht erwischt zu werden. Aber ich war auch sehr froh, dass ich meinen Geburtstag überhaupt feiern durfte.“
Relevant war für Bosetti nicht etwa, dass das Feiern von Kindergeburtstagen „illegal“ war. Vielmehr hatte sie vollstes Verständnis für diese drakonischen Einschränkungen, weil damit schließlich Leben gerettet würden. Menschen, die daran nicht glaubten, warf sie vor: „Ihr seid ein bisschen wie Hitler.“

Ihr Ungeimpften-Druck fußte auf Falschbehauptung
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Bosetti später mit ihrem Blinddarm-Vergleich ein bisschen wie der KZ-Arzt Fritz Klein sprach, der Juden einst so bezeichnete: „Ein entzündeter Blinddarm, der aus dem Volkskörper entfernt werden müsse“. Wie er erwähnte auch Bosetti, dass der Blinddarm „entzünden“ kann.
Bosettis journalistische Vorgehensweise bestand darin, einfach alles unhinterfragt zu übernehmen, was ihr die Regierung und ihre Experten erzählten. Sie folgte den Befehlen des RKI.

Der ehemalige RKI-Chef Lothar Wieler im Juli 2020: „Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen. Die müssen also der Standard sein. Die dürfen nie hinterfragt werden. Das sollten wir einfach so tun. Und zwar alle 83 Millionen Bundesbürger.“
Aufgrund dieses Gehorsams wirken die Behauptungen in ihren Videos wie wirre Collagen davon, was in den Medien gerade als richtig galt. Komplexen Fragestellungen, die eigenständige Analysen erfordert hätten, näherte sie sich so unbedarft, als läge es nicht in ihrer persönlichen Verantwortung, was sie als Journalistin öffentlich vertritt. Bis heute scheint sie der Meinung zu sein, dass der Staat und seine Experten nicht irren können – und wenn doch, dann ohne Selbstverschulden.
Immanuel Kant schrieb: „Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt usw., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen.“ Bequem war es für Journalisten, ihren Verstand an das RKI auszulagern. Mit Journalismus hatte das aber nichts zu tun.
Kein Vergessen: In der Corona-Zeit wurden Bewohner von Pflegeheimen gegen ihren Willen von ihren Verwandten isoliert, Schulkinder mehrere Stunden täglich dem Atmen mit behindernder Maskierung ausgesetzt, Millionen ungeimpfter Menschen aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt. Doch angesichts schwerster Grundrechtseingriffe für alle schaltete die Journalistin Sarah Bosetti auf blinden Gehorsam.
März 2023: Noch vor einem Jahr hielt sie an der Fremdschutz-Behauptung bezüglich der Impfungen fest: „Auch ihr, die ihr wirklich, wirklich nicht wolltet und euch trotzdem habt impfen lassen, habt Menschenleben gerettet“. Das Thema „Fremdschutz durch Impfung“ war damals längst vom Tisch. Ganz offensichtlich hatte Bosetti davon einfach nichts bemerkt. Heute räumt auch Lauterbach ein, dass die Impfung nicht „vor Ansteckung schützt“. Klar ist: Der gesellschaftliche Druck auf Ungeimpfte, den Bosetti kräftig befeuerte, beruhte auf einer Falschbehauptung. Anlass für Selbstkritik? Keineswegs.
Ihre YouTube-Ansprachen wirken wie Selbsthypnosen
Zurück in die Gegenwart: Statt nun wenigstens zu schweigen, setzt Bosetti anlässlich der freigeklagten RKI-Files ihren Weg einfach unbeirrt fort. Wieder geht es ihr darum, die Corona-Kritik grundsätzlich ins Unrecht zu setzen.

Ihre fehlende Selbstkritik mag daran liegen, dass ihr jenseits der normalen Bevölkerung kaum einer widerspricht. Für ihre wöchentliche Sendung „Bosetti will reden!“ erhielt sie 2022 den Deutschen Fernsehpreis. 2023 wurde sie mit dem Ringelnatz-Preis ausgezeichnet, dotiert mit 10.000 Euro Preisgeld. Ursprünglich war dieser von der Stadt Cuxhaven seit 2002 verliehene Preis für Lyriker vorgesehen, „die einen bedeutenden, künstlerisch eigenständigen Beitrag zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur geliefert haben“. Heute bekommt ihn Sarah Bosetti.
Bosettis YouTube-Ansprachen wirken wie Selbsthypnosen, die sie in einen Zustand ewiger Selbstzufriedenheit führen. Hier will jemand reden, der verlernt hat, zu irren und seine Irrtümer zu bemerken. In Goethes Faust heißt es: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Bosetti strebt nicht mehr. Sie macht nur noch weiter.
Mehr NIUS:
Jede Maßnahme war überflüssig: Es braucht keine Corona-Aufarbeitung, es braucht Konsequenzen!
Noch mehr News:
- Manipulierte Daten, kein Gesundheitsnotstand: Warum man die Corona-Impfstoffe nie hätte zulassen dürfen
- Alena Buyx hat das Bundesverdienstkreuz erhalten – trotz ihrer Falschbehauptungen
- Regierung verschwieg 20-fach erhöhtes Risiko für massiven Impfschaden
- Zahlen der Bundesregierung beweisen: 2022 lagen mehr Geimpfte mit Corona im Krankenhaus als Ungeimpfte
- RKI-Chef gesteht vor Gericht politische Einflussnahme: „Selbstverständlich, Weisungen nehmen wir entgegen“
- Lauterbach gesteht ein: Die Impfung führt zu Long Covid!
- Spektakuläre Oxford-Studie: Geimpfte Kinder bekamen Herzmuskelentzündung, ungeimpfte nicht
- Corona-Impfpflicht als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“? Juristen stellen Strafanzeigen gegen 599 deutsche Politiker und Richter
- Spiegel-Chefin wollte Corona-kritische Kollegin ausforschen lassen: „Wir gehen jetzt an ihr Postfach“
- Brisante Studie: „Plötzlich und unerwartet“ – 74 Prozent der Toten starben durch die Impfung
Mehr NIUS:
Felix Nmecha lebt seinen Glauben – und das ist gut so!
Das Video, das Merz’ „Brandmauer“ von innen zerstört
Brandmauer-Neurose: Wenn Lachen unter Verdacht gestellt wird
Die „Energiewende“ ruiniert die Wirtschaft und kostet jeden Bürger knapp 60.000 Euro
Beim Thema Migration hatte die AfD einfach Recht
Ab 50 werden wir wieder glücklicher
Sag mir, wo die Fahnen sind, wo sind sie geblieben?
Belfast brennt: Diese Migrationspolitik treibt Europa in den Bürgerkrieg
Mehr NIUS:
Die „Energiewende“ ruiniert die Wirtschaft und kostet jeden Bürger knapp 60.000 Euro
Beim Thema Migration hatte die AfD einfach Recht
Ab 50 werden wir wieder glücklicher
Sag mir, wo die Fahnen sind, wo sind sie geblieben?
Belfast brennt: Diese Migrationspolitik treibt Europa in den Bürgerkrieg
„Kopftuchmädchen” macht Comedy: Wie ernst meint Anissa Loucif ihre Späße?
Die Badewanne stirbt aus, dabei brauchen wir sie dringender denn je
Der Staat will nicht, dass Sie diese Werbung sehen!
Felix Perrefort
Artikel teilen
Kommentare