Die „Energiewende“ ruiniert die Wirtschaft und kostet jeden Bürger knapp 60.000 Euro
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Astronomische Kosten, schwindende Wettbewerbsfähigkeit und flüchtende Schlüsselindustrien: Während die Politik unbeirrt an ideologischen Klimazielen und planwirtschaftlichen Quoten festhält, zahlt der Bürger die Zeche für ein System, das physikalische und ökonomische Realitäten ignoriert.
In der Klimaforschung bewegt sich etwas. Erst kürzlich wurde das Worst-Case-Szenario RCP 8.5 auch offiziell zu Grabe getragen, das für das Jahr 2100 eine globale Erwärmung von 4 bis 5 Grad und einen meterhohen Anstieg des Meeresspiegels prognostizierte. Schon zuvor musste das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung seine hanebüchene Studie über angebliche Billionenschäden durch den Klimawandel zurückziehen. Auch die Haltung zur Atomkraft hat sich international geändert und inzwischen stufte sogar die EU-Kommission die Atomkraft als nachhaltig ein.
Woran sich jedoch nichts geändert hat, ist die verbissene Entschlossenheit der schwarz-rot-grünen Parteien, die sogenannte „Energiewende“ bis zum beseligenden Ende, der bundesdeutschen Treibhausgasneutralität im Jahr 2045, durchzuziehen.
Emissionsfrei durch Deindustrialisierung
Das könnte sogar klappen, aber nicht, weil Wind und Sonne ein wirtschaftlich florierendes Gemeinwesen zuverlässig mit kostengünstiger Energie versorgen (das ist schon rein physikalisch unmöglich), sondern weil bis dahin keine produzierende Industrie mehr in der Bundesrepublik ansässig sein dürfte, die die reine Luft mit Treibhausgasen verpesten könnte.
Die Deindustrialisierung ist bereits in vollem Gange.
- So reduziert der BASF-Konzern die Ammoniak-Produktion drastisch und baute allein seit 2024 im Stammwerk Ludwigshafen 2.800 Stellen ab.

11 BASF-Anlagen am Standort Ludwigshafen sollen geschlossen werden.
- Das Unternehmen Speira stellte 2023 die Aluminiumproduktion im Rheinwerk Neuss-Uedesheim komplett ein und verlegte sich auf Recycling.
- Der französische Rohrkonzern Vallourec stellte die Stahlrohrproduktion in seinen Werken in Düsseldorf-Rath und Mülheim an der Ruhr bis Ende 2023 komplett ein. Rund 2.400 Beschäftigte waren von dem endgültigen Aus betroffen.
- Der Konzern Thyssenkrupp Steel streicht oder verlagert im Rahmen eines Sanierungstarifvertrags bis 2030 11.000 Stellen.
- Auch der Autozulieferer ZF Friedrichshafen will bis 2028 bis zu 14.000 Stellen abbauen, und so ließe sich die Aufzählung endlos fortsetzen (Bosch, Continental usw.).

Der ZF-Standort in Friedrichshafen
Die Gründe fasst Speira-CEO Einar Glomnes in einem Satz zusammen: „Die Energiepreise haben in den letzten Monaten ein zu hohes Niveau erreicht, und wir prognostizieren nicht, dass sie in naher Zukunft sinken werden.“ Ohne wettbewerbsfähige Industriestrompreise ist die energieintensive Grundstoffindustrie in der Bundesrepublik schlicht nicht überlebensfähig. Die Folgen für die hiesige Wirtschaft und damit auch für den Wohlstand des Landes sind ebenso absehbar wie dramatisch.
Explodierende Kosten im Billionenbereich
Wie aber verhält es sich mit den Kosten des ambitionierten Mammutprojektes „Energiewende“? Angeblich stellen doch Wind und Sonne keine Rechnung?
Nach einer vom DIHK beauftragten Studie des Forschungsinstituts Frontier Economics belaufen sich die Kosten der Energiewende bis 2049 auf 4,8 bis 5,4 Billionen Euro! Praktisch bedeutet das, dass jeder Bundesbürger vom Säugling bis zum Greis mit mehr als 59.500 Euro zur Kasse gebeten wird, bei einer vierköpfigen Familie sind das satte 238.000 Euro. Das ist keine weit hergeholte Übertreibung, denn diesen Betrag bezahlen die Bundesbürger tatsächlich, entweder direkt über erhöhte Strom- und Treibstoffpreise oder verdeckt über Steuern und allgemeine Preiserhöhungen!

Atomkraftwerke werden abgerissen und mit der Axt durch Wind und Sonne ersetzt.
Kaum Auswirkungen auf das globale Klima
„Aber damit tun wir doch etwas fürs globale Klima“, wird jetzt der verantwortungsbewusste Medienkonsument einwenden. Doch das ist global betrachtet leider ein Irrtum. Selbst wenn Deutschland von heute auf morgen komplett emissionsfrei würde (Netto-Null), hätte das auf das globale Klima keinerlei messbaren Einfluss. Der globale Zuwachs an Emissionen – getrieben durch den Kohle- und Energiehunger in China, Indien und anderen Schwellenländern – übertreffe die deutschen Einsparungen deutlich.
Die politische Rechtfertigung war stets die „Vorreiterrolle“ der Bundesrepublik, das ist die moderne und hochmoralische Fortschreibung von „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“. Man wollte zeigen, dass ein hochentwickeltes Industrieland wohlhabend bleiben und gleichzeitig dekarbonisieren kann. Da die Energiewende jedoch mit extrem hohen Strompreisen, Deindustrialisierung und massiver Bürokratie einhergeht, wirkt das bundesdeutsche Modell auf Staaten wie Indien oder China derzeit eher als Abschreckung denn als Vorbild. Niemand kopiert ein System, das die eigene Wirtschaftskraft gefährdet.
Ökonomische und physikalische Gesetze werden ignoriert
Das ist die logische Folge, wenn Politiker ideologische Wunschvorstellungen über ökonomische Gesetze wie das Prinzip vom abnehmenden Grenznutzen stellen, das in diesem Fall besagt, dass die Vermeidung der letzten Tonne CO2 exponentiell teurer ist als die Vermeidung der ersten. Die letzten 10–20 Prozent zur „Netto-Null“ – die vollständige Dekarbonisierung der Stahlindustrie, des Flugverkehrs, der Chemie und die vollständige Absicherung von Dunkelflauten ggf. durch teuren Wasserstoff – kosten unvorstellbare Summen.
Aber Realitätssinn und logisches Denken spielen in der Welt der Politik, zumindest hierzulande, kaum noch eine Rolle. Anders ist es nicht zu erklären, dass im kürzlich (März 2026) beschlossenen Klimaschutzprogramm 2000 zusätzliche Windkraftanlagen geplant sind, als wären die grundsätzlichen Probleme (Dunkelflaute, Geisterstrom, negative Strompreise) nicht bekannt. Man versucht, ein strukturelles Problem (fehlende Speicher, fehlende Netze, fehlende Grundlast) durch schiere Masse zu lösen, frei nach dem Motto: Es funktioniert nicht, also brauchen wir mehr davon. Die Lernkurve verharrt wie bei der friedlichen Nutzung der Atomenergie auf null.
Letztlich erstaunt jedoch nicht nur die Realitätsverweigerung der Politik, sondern auch die Duldsamkeit der Bürger, die diesen ideologisch motivierten Wahnwitz bezahlen müssen.
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