Kinder-Show von ARD und ZDF: Das große Kika-Kackepusten
Ein Beitrag von
Kika ist das Kinderprogramm von ARD und ZDF und richtet sich an ein Publikum ab 3 Jahren. Kika wird linear im TV ausgestrahlt und betreibt zahlreiche digitale Kanäle, auf denen die Inhalte für die Kinder abrufbar sind. Eine neue Folge der Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“ schlägt derzeit hohe Wellen: In einem recht fragwürdigen Wettbewerb sollen nachgebildete Kackhaufen mittels Pusten in ein Ziel befördert werden.
Der Kinderkanal setzt auf Allgemeinwissen
Die Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“ ist eine Quiz-Sendung, an der Schüler der 6. und 7. Klassen teilnehmen. Die Schulklassen treten gegeneinander an und qualifizieren sich über mehrere Runden für das Finale, welches dann im Ersten ausgestrahlt wird. Schwerpunkt der Sendung sei Allgemeinwissen, heißt es seitens des Senders.
In der Folge vom 4. April treten zwei Klassen aus Nackenheim und Wolfsburg gegeneinander an. Die Schulklassen müssen sich in unterschiedlichen Challenges behaupten, beispielsweise im Aufzählen von Fußballmannschaften oder sie manövrieren möglichst geschickt in einem Parcours, um Punkte zu sammeln. Das Highlight der Sendung ist eine Challenge, die unter dem Titel „Shitstorm“ läuft.

Die Kackhaufen erinnern an missglückte Schoko-Muffins. (Quelle: Kika.de)
Beim „Shitstorm“ geht es darum, nachgebildete Kothaufen in einem Rohr zu versenken. Dazu sind die „Kacke-Haufen“ auf einem halbmond-förmigen Tisch drapiert, in dessen Mitte ein Loch eingelassen ist, an dem das Rohr mündet. Damit es Punkte bei dieser Challenge gibt, werden die Kothaufen angepustet, damit diese in der Versenkung landen. Es gilt, möglichst viele der insgesamt 20 Kothaufen pro Tisch ins Loch zu pusten.
„Irre! Wie hat es sich angefühlt?“, möchte die Moderatorin von einer Teilnehmerin der Challenge wissen. „Ich habe noch nie Kacke gepustet“, entgegnet eine Schülerin des Gewinner-Teams recht unbeeindruckt.

Um die Challenge „Shitstorm“ zu gewinnen, müssen die Kackhaufen ins Ziel gepustet werden. (Quelle: Kika.de)
Inwiefern der Bildungsauftrag der Sendung und „Kackepusten“ miteinander vereinbar sind, bleibt an dieser Stelle offen.
Der Kinderkanal erhält jährlich rund 80 Millionen Euro aus dem Rundfunkbeitrag, der an ARD und ZDF entrichtet wird. Insgesamt erhalten die öffentlichen Anstalten rund 10 Milliarden Euro pro Jahr. Tendenz steigend, denn der monatliche Beitrag soll 2025 von 18,36 Euro auf 18,94 Euro steigen.
Mehr NIUS:
Rundfunkbeitrag soll auf 18,94 Euro steigen: ARD & ZDF brauchen angeblich 10 Mrd. Euro im Jahr!
Haben Sie einen Hinweis zu diesem Thema? Hier können Sie uns schreiben.
Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.
Mehr NIUS:
Söder in ProSieben-Doku über Enkel, Essen, Elternsorgen: So privat haben Sie den Machtmenschen noch nie gesehen
4.985 Programmbeschwerden beim ÖRR – aber nur eine einzige gilt als „berechtigt“
Philosoph Precht sieht Ende der Brandmauer: „Ich glaube, dass die Notwendigkeit, mit der AfD zu reden, besteht“
Für „Unsere Demokratie“: ZDF rät zu Widerspruch am Grill
ZDF-Doku „Unsere Bahn: geliebt, verflucht – gefährlich?“: Gewalt & Messerangriffen in Zügen und an Bahnhöfen widmet Dunja Hayali kaum 30 Sekunden
ZDF lud Antifa-Barden Danger Dan aus – jetzt räumt Intendant Himmler Fehler ein
Das wichtigste Enthüllungsbuch des Jahres: Polizisten erzählen, worüber niemand offen spricht
Diese Gäste saßen am häufigsten bei Markus Lanz
Mehr NIUS:
Für „Unsere Demokratie“: ZDF rät zu Widerspruch am Grill
ZDF-Doku „Unsere Bahn: geliebt, verflucht – gefährlich?“: Gewalt & Messerangriffen in Zügen und an Bahnhöfen widmet Dunja Hayali kaum 30 Sekunden
ZDF lud Antifa-Barden Danger Dan aus – jetzt räumt Intendant Himmler Fehler ein
Das wichtigste Enthüllungsbuch des Jahres: Polizisten erzählen, worüber niemand offen spricht
Diese Gäste saßen am häufigsten bei Markus Lanz
Staat förderte linksextreme Buchhandlungen in viel größerem Ausmaß als bekannt
Wie das ZDF einen migrantischen Arzt mit dem AfD-Programm verknüpft – ohne jeden Beleg
ZDF verharmlost linksextremen Terroranschlag
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare