Migration: Zahl der Ausreisepflichtigen steigt auf mehr als 237.000
Ein Beitrag von
Die Zahl der ausreisepflichtigen Personen in Deutschland ist binnen weniger Monate deutlich gestiegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Frage des Ersten Parlamentarischen Geschäftsführers der AfD, Bernd Baumann, hervor, die NIUS vorliegt.
Zum Stichtag 31. März 2026 waren demnach 237.588 Personen in Deutschland vollziehbar ausreisepflichtig. Ende Mai 2025 lag die Zahl noch bei 226.375. Das entspricht einem Anstieg um mehr als 11.000 Fälle innerhalb von zehn Monaten.

Auszug aus der Antwort der Bundesregierung
Kontinuierlicher Anstieg seit Sommer 2025
Die Entwicklung zeigt über weite Strecken nach oben. Während die Zahlen im Sommer 2025 noch relativ stabil waren, setzte ab Herbst ein klarer Anstieg ein. Besonders deutlich fällt der Zuwachs zum Jahreswechsel aus: Von 229.906 Ende November 2025 stieg die Zahl bis Ende Januar 2026 auf 234.828.
Auch in den Folgemonaten setzte sich dieser Trend fort. Ende Februar 2026 wurden 235.485 ausreisepflichtige Personen registriert, einen Monat später bereits 237.588.
Parallel dazu erfasst die Bundesregierung auch die Zahl der Personen ohne Duldung – also jener, die unmittelbar zur Ausreise verpflichtet sind. Diese lag Ende März 2026 bei 41.346.
Damit bewegt sich dieser Wert in etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Ende Mai 2025 waren 41.951 Personen ohne Duldung registriert. In den Folgemonaten sank die Zahl zunächst auf unter 40.000, bevor sie zum Jahreswechsel wieder anstieg.
Die Entwicklung steht im Kontrast zu den Aussagen der Bundesregierung. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sieht Deutschland bereits auf einem anderen Kurs. Er erklärte zuletzt, man habe „die Migrationswende auf allen Ebenen eingeleitet“ und die Maßnahmen zeigten Wirkung. Am Dienstag formulierte er noch deutlicher: „Wir haben aus einer Migrationswelle die Migrationswende gemacht.“
„Merz hat bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber die Arbeit verweigert“
Baumann kommentiert gegenüber NIUS: „Friedrich Merz behauptet, die Migrationskrise sei weitgehend gelöst. Die Zahlen strafen ihn Lügen – auch bei den Ausreisepflichtigen: Bei seinem Amtsantritt im Mai 2025 gab es in Deutschland 226.000 vollziehbar Ausreisepflichtige – jetzt sind es 237.000. Die Merz-Regierung hat bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber also faktisch die Arbeit verweigert. Mit der SPD als Koalitionspartner war nichts anderes zu erwarten. Eine echte Migrationswende gibt es nur zusammen mit der AfD.“

Bernd Baumann, Erster Parlamentarische Geschäftsführer der AfD
Die Bundesregierung will aus einer „Migrationswelle eine Migrationswende gemacht“ haben. Doch ein Blick auf die Zahlen macht deutlich: Eine tatsächliche Migrationswende ist nicht in Sicht.
Mehr NIUS:
Die skurrilsten Beschlüsse des Linken-Parteitags
Regierungs-Kommission fordert die AfD-Rente – die große NIUS-Analyse zu den 33 Empfehlungen
Bericht: Das will die AfD an deutschen Schulen und Universitäten verändern
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Mehr NIUS:
Erst „faschistische Politik“ unterstellen, dann Reue bekunden: Linken-Chef bittet CDU um Entschuldigung
„Den Garaus machen“: Linke-Fanatiker ruft auf Parteitag zu Mord an Kapitalisten auf
33 Empfehlungen im Wortlaut: Das sind die wahren Pläne der Renten-Kommission
Neues Heizungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an
Neuer Linken-Chef Pantisano: Es gibt keinen Unterschied zwischen der CDU und den Faschisten
Climate-Trouble: „Sie steckten mich in einen fensterlosen Raum“ – wie ein kritischer Professor aus seiner Universität gemobbt wurde
Kretschmer kritisiert AfD-Strategie: „Das bloße Ausgrenzen bringt nichts“
Aus Angst vor einer AfD-Regierung: Innenminister planen neue deutsche Sicherheitsarchitektur
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare