Bundesregierung investiert 40.000 Euro in Raketen-Plakatwerbung in Kiew
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Die Bundesregierung wirbt derzeit in Kiew mit Plakaten für ihre militärische Ukrainehilfe. Das Auswärtige Amt geht von Gesamtkosten in Höhe von rund 40.000 Euro für die Kampagne aus, wie NIUS exklusiv erfuhr.
Mit einer Plakatkampagne im öffentlichen Raum der ukrainischen Hauptstadt wirbt die Deutsche Botschaft in Kiew derzeit für sich selbst. Darauf steht in kyrillischen Buchstaben die Botschaft „Razom“ – ukrainisch für „gemeinsam“. Zu sehen sind militärisches Gerät, etwa Drohnen, Raketen und Panzer – dazu die deutschen und ukrainischen Nationalfarben, um die Verbundenheit der beiden Länder zu symbolisieren. Das Handelsblatt berichtete zuerst über die Kampagne.

Eines der Motive der Plakat-Kampagne
Ziel der Werbekampagne: Die deutsche Ukraineunterstützung soll in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Dies sei bisher nicht ausreichend der Fall. Die deutsche Bundesregierung ist – zumindest in absoluten Zahlen – europaweit der größte militärische Unterstützer der Ukraine. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) leisten jedoch andere Staaten, wie die baltischen und die nordischen Staaten, noch mehr Hilfe.

Russland hatte die Ukraine in den vergangenen Wochen immer wieder angegriffen – auch mit ballistischen Raketen. Die ukrainische Flugabwehr hat eine relativ hohe Trefferquote gegen russische Drohnen und Marschflugkörper, gegen ballistische Raketen ist sie derzeit jedoch weitgehend machtlos. Dem Land mangelt es an Flugkörpern für das amerikanische Patriot-System.
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