Gehalt: Klingbeil behauptet, 10.000 Euro zu verdienen – bekommt aber fast das Doppelte
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Warum steht Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) nicht zu seinem fürstlichen Gehalt? In einem Podcast nennt der Vizekanzler rund 10.000 Euro netto im Monat. Fakt ist: Es dürfte fast das Doppelte sein.
Eine einfache Rechnung zeigt, wie sehr der Sozialdemokrat sein Gehalt hier kleinrechnet: Als Bundesminister erhält Klingbeil rund 17.990 Euro brutto im Monat. Dazu kommt als Bundestagsabgeordneter eine halbe Diät von 5.916 Euro brutto. Unterm Strich ergibt das rund 13.422,94 Euro netto.
Doch damit nicht genug. Bundesminister erhalten zusätzlich eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von 306,75 Euro im Monat. Dazu kommt für Abgeordnete die steuerfreie Kostenpauschale. Sie liegt bei rund 5.350 Euro, wird bei Ministern mit Dienstwagen aber um 25 Prozent gekürzt – bleiben 4.012,50 Euro.

Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil – über sein Gehalt machte er jetzt Angaben, die so nicht stimmen können.
Macht zusammen:
- Netto-Bezüge laut obiger Rechnung: 13.422,94 Euro
- Dienstaufwandsentschädigung: 306,75 Euro
- gekürzte Kostenpauschale: 4.012,50 Euro
Gesamt: rund 17.742 Euro im Monat. Und selbst diese Summe ist eher vorsichtig gerechnet. Faktoren wie Ehegattensplitting, Kinderfreibetrag oder weitere Zuschläge sind dabei noch nicht berücksichtigt.
Statt etwa 10.000 Euro wie behauptet, landen bei Klingbeil wohl mindestens 18.000 Euro monatlich auf dem Konto.
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