Der Mann, der Abdul B. „deradikalisieren“ sollte, kassiert 70 Millionen Euro Steuergeld und macht Baller-Spiele mit kleinen Mädchen
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Noch 2 Wochen vor seinem Anschlag hatte der Amokfahrer vom Tiergarten, Abdul Ballout, Gespräche mit dem Geschäftsführer der Deradikalisierungs-Organisation „Violence Prevention Network“, Thomas Mücke. Jetzt zeigen NIUS-Recherchen: Der Mann, der Abdul Ballout „deradikalisieren“ sollte, ist Teil des NGO-Komplexes.
Vergangenen Samstag fuhr der islamistische Terrorist Abdul Ballout beim Christopher Street Day in Berlin in eine Menschenmenge. Dabei starb eine Frau, 29 weitere Menschen wurden verletzt. Am nächsten Abend fand die Polizei den Täter und erschoss ihn. Kurz darauf kam heraus, dass der Amokfahrer 2 Wochen vor seiner Tat noch Gespräche mit Thomas Mücke zur „Deradikalisierung“ geführt hat.

In den Tagesthemen bezeichnete Thomas Mücke den Amokfahrer Abdul Ballout als sehr freundlich und nicht aggressiv.
Jenem Mann, dessen Deradikalisierungs-NGO „Violence Prevention Network“ nach NIUS-Recherchen nicht nur von 2014 bis 2024 fast 70 Millionen Steuergeld erhalten hat, sondern der auch Vorstand einer weiteren NGO ist: „Gangway e. V“. Ein Straßensozialarbeitsverein, der Jugendlichen und jungen Menschen aus prekären Verhältnissen bei ihren Problemen helfen soll. Doch der Verein hilft nicht nur Jugendlichen, er betreibt auch linke Propaganda.
Baller-Spiele, Palästina-Flaggen und linke Meinungsmache
Im Jahresbericht 2023 von „Gangway e.V.“ wird über die sogenannte „Mädchenarbeit“ berichtet, bei der verschiedene Angebote für Mädchen und junge Frauen angeboten werden. Das Ziel der Angebote: „Geschlechterspezifische Problemlagen bearbeiten, Safer Spaces zur Reflexion von und Herauslösung aus Geschlechterrollen bieten“.
In dem Flyer sieht man vier junge Frauen mit Kopftuch, ein islamisch-patriarchales Symbol. Sie haben große Lasertag-Waffen in der Hand. Dass Thomas Mücke Geschäftsvorstand bei einer Deradikalisierungs-NGO ist, erscheint fast zynisch, wenn man diese Bilder sieht.

Die „geschlechterspezifische Arbeit“ bei „Gangway e.V.“ besteht unter anderem aus Lasertag-Veranstaltungen für muslimische Mädchen.
Doch bei diesen Bildern bleibt es leider nicht. Zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2023 veröffentlichte die Weddinger Ortsgruppe des Vereins ein Plakat im Stil der AfD-Kampagne „Deutschland. Aber normal.“ – allerdings mit der Aufschrift: „Deutschland, aber Helal.“ Das arabische Wort „helal“ bedeutet im Islam so viel wie „erlaubt“ oder „rein“.

„Deutschland, aber Helal“, so das Plakat des Vereins.
Die Forderung, Deutschland solle islamischen Standards entsprechen, schockiert – vor allem mit dem Wissen, dass Thomas Mücke, der gleichzeitig Islamisten deradikalisieren soll, Vorstand bei „Gangway“ ist.
Die Weddinger Gangway-Ortsgruppe postete anlässlich der Abgeordnetenwahl in Berlin 2023 einen Beitrag, der ebenso zeigt, wie ideologisch durchsetzt die Arbeit der NGO ist. In dem Social-Media-Post heißt es, „die Kartoffel gehört nicht zu Deutschland“.

„Die Kartoffel gehört nicht zu Deutschland“, heißt es in dem Social-Media-Post.
Und auch die Neuköllner Ortsgruppe von „Gangway“ fällt mit ihren Beiträgen auf. In einem Beitrag von 2023 präsentiert die Gruppe ein Graffiti-Event mit Jugendlichen. Was dort unter anderem zu sehen ist? Gesprühte Palästina-Flaggen.

Gesprühte Palästina-Flaggen bei dem Graffiti-Event.
Geradezu absurd vor dem Hintergrund, dass besonders der Nahost-Konflikt für viele junge Menschen ein enormes Radikalisierungspotenzial birgt.
Palästinensische und antisemitische Propaganda mache junge Menschen besonders schnell anfällig für radikales Gedankengut – das sagt der eine Verein, „Violence Prevention Network“, von Thomas Mücke. Der andere Verein, in dem er Vorstand ist, „Gangway“, scheint genau dieses Problem allerdings zu befeuern.
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