Strafrichter Thorsten Schleif über No-Go Areas und Friedensrichter: „Das Zurückweichen des Rechtsstaats ist da“
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Seine Buchtitel lauten „Wo die Justiz versagt“ oder „Urteil: ungerecht“: Strafrichter Thorsten Schleif erklärt im Gespräch bei „Schuler! Fragen, was ist“, warum der deutsche Rechtsstaat immer öfter auf dem Rückzug ist. „Der Rechtsstaat weicht in dem Moment zurück, wo ich No-Go-Areas toleriere, wo ich toleriere, dass Friedensrichter tätig werden usw. Das Zurückweichen des Rechtsstaats ist da.“
Das ganze Interview finden Sie hier:
„Das ist arrogant, das ist anmaßend, das ist bevormundend“
Schleif hält nichts davon, die Augen vor den harten Fakten zu verschließen. Wenn Medien etwa versuchen, den Migrationshintergrund von Tätern wegzulassen oder zu verschleiern, beraube man Politik und Öffentlichkeit der Chance, die richtigen Schlüsse zu ziehen und politisch gegenzusteuern.

Für Strafrichter Thorsten Schleif ist das Zurückweichen des Rechtsstaates bereits deutlich zu erkennen.
„Ich halte davon überhaupt nichts. Wenn ich eine Information weglasse, dann habe ich ja offensichtlich das Gefühl, dass der Empfänger, also der Bürger, mit dieser Information nicht so umgehen kann, wie ich das möchte. Also sprich: Er könnte eine Schlussfolgerung treffen, vielleicht eine Entscheidung an der Wahlurne treffen, die mir nicht genehm ist. Das ist arrogant, das ist anmaßend, das ist bevormundend. Ich halte davon überhaupt nichts.“
Das ganze Interview mit Thorsten Schleif können Sie hier anschauen.
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Ralf Schuler
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