Top-Industrieller rechnet mit Bas ab: „Ändern Sie Ihren Kurs – oder treten Sie zurück!“
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Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) muss wieder harte Kritik an ihrer Politik einstecken – inklusive Rücktritts-Appell! Diesmal von einem der bedeutendsten deutschen Industrieunternehmer. In einem gepfefferten Brandbrief fordert Martin Herrenknecht Bas unmissverständlich auf: „Ändern Sie Ihren Kurs. Oder stehen Sie dieser Koalition nicht länger im Weg. Treten Sie zurück!“
Herrenknecht, Gründer des gleichnamigen Weltmarktführers für Tunnelbohrmaschinen, wirft der SPD in seinem in Bild veröffentlichten Brandbrief vor: „Die SPD hat ihren Kompass verloren.“
Arbeiter „haben die Schnauze voll“
„Die SPD hat ihren Kompass verloren. Sie war mal die Partei der Arbeiter. Ich arbeite jeden Tag – hier in Deutschland – mit Schweißern, Monteuren, Facharbeitern. Die haben die Schnauze voll. Die wollen arbeiten. Die wollen vorankommen. Aber vor allem wollen die, dass sich Leistung wieder lohnt – und zwar im Geldbeutel“, heißt es im Brandbrief.
Die Politik von Bas gehe dagegen an den Interessen vieler Arbeitnehmer vorbei. „Und was macht die Bas-SPD? Bläht den Sozialstaat auf, statt Leistung zu stärken. Das ist keine Politik für Arbeiterinnen und Arbeiter. Das ist Politik an den Menschen vorbei. Da brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn die Leute am Ende AfD wählen – und das führt zur Katastrophe.“

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) besuchte Ende vergangenen Jahres unter Führung des Vorstandsvorsitzenden Martin Herrenknecht die Herrenknecht AG in China. Das deutsche Unternehmen montiert und saniert Tunnelbohr-Maschinen und stellt Werkzeuge für den Abbau von Schiefer her.
Andere Länder „lachen sich schlapp über uns“
Der 83-Jährige beschreibt zugleich die wirtschaftliche Lage Deutschlands in drastischen Worten. „Deutschlands Wirtschaft schmiert ab“, warnt er. Immer mehr Unternehmen verlagerten ihre Produktion ins Ausland oder verschwänden ganz vom Markt. Aus seiner Sicht werde die Krise in Berlin jedoch nicht mit der nötigen Entschlossenheit angegangen.
Dabei verweist Herrenknecht auf seine internationalen Erfahrungen. „Ich bin beruflich in der ganzen Welt unterwegs. In China, Indien, Nordamerika. Ich spreche viel mit Unternehmern und Politikern. Und glauben Sie mir: Die lachen sich schlapp über uns.“ Während anderswo Entscheidungen getroffen würden, verliere sich Deutschland in Debatten und Blockaden.
„Eigentlich ein Witz“
Zum Schluss richtet Herrenknecht einen persönlichen Appell an die Arbeitsministerin. „Frau Bas, kommen Sie zu mir nach Schwanau. Sprechen Sie mit meinen Beschäftigten. Dann sehen Sie, was wirklich los ist.“ Dass ein Unternehmer der Arbeitsministerin erklären müsse, was ihre eigentliche Aufgabe sei, sei „eigentlich ein Witz“.
Herrenknechts Fazit: Bas muss ihren politischen Kurs ändern – oder ihren Platz in der Bundesregierung räumen.
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