CDU-Haushälter Middelberg bläst zum Klassenkampf
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Der CDU-Haushaltspolitiker Mathias Middelberg äußerte sich am Mittwoch im Gespräch mit dem Deutschlandfunk (DLF) zu einer möglichen Reichensteuer. Er zeigt sich offen für Abgaben für „dicke Reiche“, die „mit einer fetten Zigarre im Hals den ganzen Tag im Porsche im Kreis rumfahren“.
Der DLF fragt Middelberg: „Werden Reiche zukünftig vielleicht schon im Januar 2027 mehr bezahlen müssen an Steuern als jetzt?“ Darauf der CDU-Politiker: „Wir haben ja gegenüber den Sozialdemokraten angedeutet, dass wir da auch zu Kompromissen bereit sind als Union, gerade beim Stichwort Reichensteuer. Trotzdem, das sage ich ganz offen, halte ich diese Geschichten mit Mehrbelastungen auch ganz oben im steuerlichen Bereich für sehr, sehr schwierig, weil 3/4 unserer Unternehmen als Personengesellschaften besteuert (werden). Das heißt, die werden nach dem Einkommenssteuertarif besteuert. Und wir schaffen damit am Ende auch wieder Mehrbelastungen für unsere Betriebe: für viele Mittelständler, für Handwerksbetriebe, für andere – genau die, die wir für den Aufschwung brauchen.“
„Also irgendeinen Dicken mit einer fetten Zigarre im Hals“
Im weiteren Verlauf sagt Middelberg: „Also wenn wir so was machen, und das müssen auch Sozialdemokraten wissen, belasten wir nicht nur irgendwelche Reichen.“ Und ergänzt: „Also irgendeinen Dicken mit einer fetten Zigarre im Hals, der den ganzen Tag im Porsche im Kreis rumfährt. Wenn es der wäre, den wir mehr belasten würden, hätte ich damit wenig Probleme.“
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