Rubio will linksextremen Terrorismus bekämpfen – mit deutscher Hilfe
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Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will stärker gegen linksextremistischen Terrorismus aus dem Ausland vorgehen – und setzt dabei auch auf Hilfe aus Deutschland.
Rubio geht auf linken Stromnetz-Anschlag in Berlin ein
„Sie sind heute hier, weil die Lichter diesen Winter fünf Tage lang in Berlin ausgingen – der längste Stromausfall der Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg.“ Das sagte US-Außenminister Marco Rubio bei einem Treffen mit Vertretern aus Europa, Nord- und Südamerika und Asien. Den Stromnetz-Anschlag in der deutschen Hauptstadt erwähnte Rubio als Beispiel für linken Terrorismus. Er warb für einen intensiveren Informationsaustausch und eine bessere, länderübergreifende Koordination.
Rund 100.000 Menschen in Berlin hatten nach dem folgenschweren Brandanschlag auf die Stromversorgung am 3. Januar 2026 bei Minustemperaturen teils tagelang keinen Strom mehr. Die linksextreme Vulkangruppe beanspruchte den Anschlag in einem Bekennerschreiben für sich. Der Berliner Verfassungsschutz ordnet die Gruppe dem gewaltorientierten, anarchistischen Spektrum der linksextremistischen Szene zu. Rubio ging auch auf weitere Beispiele aus Europa ein, etwa die Tötung des 23-jährigen Quentin Deranque in Lyon im Februar durch einen linken Mob.

Eine Razzia in Berlin nach dem linksextremen Stromnetz-Anschlag
Rubio über Linksextreme: „Sie verachten den Westen“
„Sie verachten den Westen, weil der Westen großartig ist“, so Rubio über den modernen Linksextremismus. „Sie greifen Pipelines an, sie greifen Eisenbahnen an, sie greifen Stromnetze und Labore an – die physischen, verkörperten Symbole von Macht, Erfindungsgeist und Errungenschaften. Das ist die Natur des Terrorismus, dem wir heute gegenüberstehen“, so der Minister weiter. Daher sei eine solche internationale Konferenz notwendig, so Rubio, weil man einer internationalen, einer „transnationalen Bedrohung“ gegenüberstehe.
Die nächste Veranstaltung solle „mit unseren Partnern in Deutschland“ stattfinden, so Rubio. Ob der Minister damit meint, dass das kommende Treffen in Deutschland stattfindet oder nur von deutschen Vertretern mitveranstaltet werden soll, blieb zunächst unklar. Das Außenministerium reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage der Deutschen Presseagentur (dpa).
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