200.000 neue Deutsche: Mehr als die Hälfte kommt aus Syrien, Irak, Afghanistan & Türkei
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In Deutschland herrscht ein Gefühl. Ein Gefühl, das von Kritikern zwar als Verschwörungstheorie verunglimpft wird, das laut repräsentativen Umfragen jedoch die Mehrheit der Menschen im Land hat. Nämlich, dass die einheimische Bevölkerung mehr und mehr von Menschen, die ihre Wurzeln nicht in Deutschland haben, verdrängt werden. Ein Gefühl, das aus Sicht der Menschen, die dieses Gefühl haben, durch immer mehr Indizien bestärkt zu werden scheint.
Zum Beispiel durch die folgende Zahl: 200.095.
So viele Menschen wurden 2023 nach Deutschland eingebürgert. So viele wie seit der Jahrtausendwende nicht. Beinahe doppelt so viele wie noch 2014. Sie sind nun nicht mehr Ausländer oder Nicht-Deutsche. Sie haben nun einen deutschen Pass und gehören somit zum deutschen Staatsvolk – mit allen Rechten und Pflichten. Aus dem selbsternannten Einwanderungsland Deutschland ist das Einbürgerungsland Deutschland geworden.
Mehr als die Hälfte der neuen Deutschen kommen aus muslimisch und arabisch geprägten Ländern. Die meisten aus Syrien (75.485), aus der Türkei (10.735), aus Irak (10700) und aus Afghanistan (6520). Die meisten von ihnen sind mutmaßlich in den Jahren 2015 oder 2016 als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, denn nur wer seit 8 Jahren in Deutschland lebt, einigermaßen Deutsch spricht, für sich und seine Familie sorgen kann und nicht straffällig geworden ist, kann eingebürgert werden. 270.000 Menschen wurden so in den vergangenen 5 Jahren aus dem muslimisch-arabischen Raum eingebürgert – die Kurve zeigt steil nach oben.

So hat sich die Zahl der Einbürgerungen entwickelt.
Ampel macht noch schnellere Einbürgerung möglich
Es ist die logische Folge der Massenmigration aus dem arabischen Raum während der großen Flüchtlingswelle unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die in den Folgejahren kurz abebbte – und seit 2021 als neue Flüchtlingswelle an Fahrt aufgenommen hat. Hunderttausende sind als Asyl-Bewerber eingewandert, haben Deutschland nicht mehr verlassen und werden es erwartbar nicht mehr tun. Warum auch? Sie sind ja nun Deutsche. Hunderttausende werden diesem Weg folgen.
Dieser Weg wird nach dem Plan der Ampel-Regierung noch schneller zu bestreiten sein, denn in Zukunft soll die Einbürgerung schon nach 5 Jahren möglich sein. Mehr noch: Diesen Umstand der schnelleren Einbürgerung lässt die Bundesregierung gar in arabischer Schrift bewerben, wie NIUS aufdeckte. Als sei es politisches Ziel oder wünschenswert, möglichst viele Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland zu locken, um sie zu Bürgern zu machen.

Ampel-Werbung für den deutschen Pass auf Arabisch
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Alexander Throm, der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sieht Kalkül bei der Regierung. Zu NIUS sagt er: „Die Ampel will neue Staatsbürger und dankbare Wähler im Hauruckverfahren – stattdessen erzeugt sie immer mehr frustrierte Wähler an den Rändern.“

CDU-Innenpolitiker Alexander Throm
Die Angst, zur Minderheit im eigenen Land zu werden
Deutschland verändert sich durch mehr Einwanderung und Einbürgerung. Nicht nur, weil mehr Kinder in Schulklassen sitzen, die zu Hause vor allem Arabisch sprechen oder weil sich das kulinarische Stadtbild um arabische Küchen erweitert. Auch, weil mit Asyl-Migration und den soziodemografischen Umständen ein starker Anstieg der Kriminalität und vor allem der Gewaltkriminalität zusammenhängt, da selten gut ausgebildete Fachkräfte unter Asyl-Bewerbern sind und viel zu viele im Sozialsystem landen und nicht zuletzt, weil Antisemitismus, der Hass auf jüdisches Leben, in muslimisch-arabisch geprägten Ländern traurige Normalität ist. Die Demos nach dem Angriff der Hamas auf Israel haben gezeigt, welches gesellschaftliche Potenzial inzwischen dahintersteckt.
Throm dazu: „Nach dem Willen der Ampel bald sogar schon nach drei Jahren und unter Beibehalt der bisherigen Staatsbürgerschaft. Die Regierung hat nichts aus den jüngsten Kalifats-Demos, der explodierenden Israel-Feindlichkeit oder der massiv gestiegenen Kriminalitätsstatistik gelernt. Die deutsche Staatsbürgerschaft wird auf Ewigkeit vergeben, vor Einbürgerung müssen wir jeden Kandidaten auf Herz und Niere prüfen.“
Auch verändert sich das Stadtbild. In Ballungsräumen gibt es viele Stadtviertel, in denen sich migrantische Gruppen und Einheimische zahlenmäßig ebenbürtig gegenüberstehen. Nicht alle erleben diese seit Jahren andauernde und schleichende Entwicklung als Bereicherung. Ein Gefühl der Fremdheit wird immer deutlicher, jedenfalls legen das Umfragen nahe.
Diese Veränderung löst Ängste aus. Die Sorge vieler Einheimischer, zur Minderheit im eigenen Land zu werden, wächst. Es ist längst keine „rechte Minderheit“ mehr, die so denkt. 54 Prozent der Befragten haben Angst, dass Deutsche zur Minderheit im eigenen Land werden. 37 Prozent teilen dieses Gefühl nicht. Neun Prozent gaben keine Antwort oder wussten nicht, was sie antworten sollen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA.

Diese Sorge könnte einer der Hauptgründe dafür sein, warum eine absolute Mehrheit der Bevölkerung keine Flüchtlinge aus dem islamischen Kulturkreis mehr aufnehmen möchte. 52 Prozent gaben „stimme zu“ oder „stimme eher zu“ an. 34 Prozent sagten „stimme nicht zu“ oder „stimme eher nicht zu“. 14 Prozent machten keine Angabe oder wussten keine Antwort. Viele Kommunen und Gemeinden sind bereits jetzt völlig überlastet, das erkennt offenbar auch eine Mehrheit in Deutschland, die nun eine Obergrenze von 0 für Flüchtlinge aus islamischen Ländern fordert.
Ausweich-Argument: Fachkräftemangel
In jeder Debatte um Migration und die damit einhergehenden Herausforderungen und Probleme, wird von Politikern von SPD und Grünen der Punkt vorgetragen, dass Deutschland ja von Fachkräften aus dem Ausland und somit von dieser Migration ökonomisch abhängig sei.
CDU-Innenexperte Throm lässt das nicht gelten: „Die Ampel verkauft ihr neues Einbürgerungsrecht als Heilmittel gegen den Fachkräftemangel. Dabei sind es nicht die Fachkräfte aus Ländern wie Großbritannien, Amerika oder Australien, die sich einbürgern lassen. Es sind die Menschen aus Flüchtlingsländern wie Afghanistan, Syrien, Iran und Irak, die den deutschen Pass wollen.“
Fest steht: Viele Hunderttausend Menschen aus Syrien, Afghanistan, Irak und der Türkei könnten in den kommenden Jahren eingebürgert werden, mit dem neuen Einbürgerungsgesetz der Ampel-Regierung sogar noch mehr und noch schneller.
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