211 Milliarden Euro! Die Energiewende war eine riesige Umverteilung von Arm zu Reich
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Die Energiewende ist nicht nur eine deutsch-grüne Utopie, die nie in Erfüllung gehen wird – die Energiewende ist zudem eine der größten Umverteilaktionen von Arm zu Reich, die die Bundesrepublik Deutschland je gesehen hat.
Jeder kennt sie von der Stromrechnung, keiner konnte ihr ausweichen: die Öko-Abgabe, die seit 2000 und bis zum Juli 2022 für jede einzelne Kilowattstunde Strom in Deutschland fällig war, um den in der Regel wohlhabenden Besitzern von Windkraftanlagen und Solar-Kollektoren die festgesetzte Einspeisevergütungen zu finanzieren. Knapp 211 Milliarden Euro wanderten so als Subvention über Stromrechnungen von Millionen Stromkunden zu Besitzern und Betreibern von Erneuerbaren Energien.
Profiteure der Förderung sind Menschen mit hohem Einkommen
Entscheidend dabei ist, dass besonders Menschen mit niedrigem Einkommen einen sehr großen Teil ihres Geldes für Strom aufwenden müssen und parallel nur sehr selten selbst genug Geld haben, um in Wind und Sonne zu investieren und so zu profitieren – exakt umgekehrt verhält es sich bei Menschen mit hohem Einkommen: Sie geben deutlich weniger von ihrem Geld für Strom aus, besitzen aber deutlich öfter etwa eine Photovoltaik-Anlage und profitieren so von der Subvention.

Die Energiewende ist ein sehr teurer Spaß.
Heißt übersetzt: Über Jahrzehnte hinweg haben arme Menschen reichen Menschen ihre Investments in Erneuerbare Energien finanziert und Gewinne abgesichert – alles im Namen der Energiewende.
Das zeigte bereits eine Kurzstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, die 2018 veröffentlicht wurde.

Je kleiner das Einkommen, desto mehr Geld fließt in die Stromrechnung, desto weniger haben eine eigene Solaranlage.
„Fast ein Zehntel der Haushalte mit den höchsten Einkommen (oberstes Dezil, also die zehn Prozent der einkommensstärksten Haushalte) betreiben eine Anlage zur Erzeugung von Solarstrom. Demgegenüber liegt der Solarstrom-Anteil bei den 20 Prozent der Haushalte mit den niedrigsten Einkommen gerade einmal bei 0,4 Prozent. Demnach profitieren überdurchschnittlich viele Haushalte, deren EEG-Umlagezahlung einen vergleichsweise geringen Anteil ihres Einkommens ausmacht, von der Förderung“, heißt es in der Studie von Ökonom Dr. Thilo Schäfer.
Ab 1. Januar trägt der Staatshaushalt das Problem
Zum 1. Januar dieses Jahres ist die EEG-Umlage nun ausgelaufen – das heißt, die gesicherten Zahlungen an die Besitzer Erneuerbarer Energien werden nicht mehr über die Stromrechnung finanziert. Der Staatshaushalt hat nun das Problem.
Allein 2024 wird das den Steuerzahler knapp 11 Milliarden Euro kosten, wenn Strom aus Solaranlagen und Windmühlen bezahlt wird, selbst wenn dieser Öko-Strom faktisch wertlos ist. NIUS berichtete.
Damit ist durch die progressive – also die mit dem Einkommen steigende – Besteuerung in Deutschland die Verteilung von Arm zu Reich vorerst beendet. Die massiven Subventionen für die in der Regel wohlhabenden Besitzer von Erneuerbaren Energien bleiben.
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